Beiträge von Jäger

    Gerüchteküche sagt dazu, dass diese MV-22 Osprey mit Elektronik vollgepackt gewesen sein sollte. Sie ist ja auch u. a. bei den VIP-Helicoptern, die in Formation geflogen sind, vorne weg geflogen, vermutlich zur elektronischen Aufklärung. Vielleicht so etwas in der Art wie die ECR-Tornados (ECR steht für "Electronic Combat and Reconnaissance", zu deutsch: Elektronische Kampfführung und Aufklärung. Sie waren/sind bis in den letzten Winkel mit Computern, Sensoren und Datenübertragungsgeräten vollgestopft).


    Gruß
    Jäger

    Hallo,


    es könnte doch auch ein Offizier vom AMK der Standortälteste sein. Zugegeben, ist rechtlich etwas verzwickt.
    Mir ist bekannt, dass einige Soldaten von anderen Standorten sich in den letzten Jahren nach Bad Aibling haben versetzen lassen.


    In Pullach steht auf den Schildern der Schutzbereichsanordnung auch "Wehrbereichsverwaltung".


    Ich bin der Auffassung, was hier auf Wikipedia steht gar nicht sooo verkehrt ist.


    http://de.wikipedia.org/wiki/F…ehrsstelle_der_Bundeswehr


    Gruß
    Jäger

    Danke für die Info. Habe auch schon dazu einen telefonischen Rückruf erhalten. Allerdings ist der Inhaber der HP nicht der Eigentümer der Anlage. Es sind aber neben dem Mobilfunk mehrere Antennen vom Amateurfunk. Somit ist Amateurfunk korrekt.
    Diese Anlage (Bunker) ist laut Aussage zur Bundeswehrzeit (bis ca. 1995) ohne Antennen gewesen. Ab der Jahrtausendwende sollen dann die Antennen hier ihren Platz bekommen haben.


    Gruß
    Jäger

    Hallo,


    auf dem Kesselberg in Rüdesheim an der Nahe bei Bad Kreuznach ist auf einer ehemaligen verbunkerten Grundnetzschalt- und Vermittlungsstelle der Bundeswehr (GSVBw 42) ein größeres Antennenfeld. In verschiedenen Foren wird behauptet, dass diese Antennen noch von der Bundeswehr sind, was ich aber sehr stark nicht nur aus taktischen Gründen (Antennen Angriffsziel Gegner) bezweifele.


    Mein erster Gedanke war Amateurfunk oder Bundesnetzagentur. Eine schnelle Suche im Internet hat aber nichts gefunden. Kann jemand zu der Anlage etwas sagen bzw. weiter helfen?


    Fotos 1/9, 2/9, 5/9 und 6/9 zeigen die Antennen (Mobilfunk ist bekannt).


    http://www.panoramio.com/photo/63834575


    Gruß
    Jäger

    Vor einigen Monaten habe ich ein spannendes Buch zum Thema Observation gelesen: "Zielscheibe Mensch".
    Der Untertitel "Was Sie über Mobile Einsatzkommandos der Polizei nie wissen wollten" gibt zwar erst auch keinen Hinweis auf das Thema Observation, aber in dem Buch werden vom Autor fast ausschließlich Observations-Einsätze beschrieben.
    Interessant fand ich in dem Buch, dass der Autor als Polizeibeamter einer Observationsgruppe sich beim Bundesnachrichtendienst über eine Verbindungsstelle in Hannover beworben hat, aber der BND ihm "Reinen Wein" eingeschenkt hat, auch bezüglich der Karriere (Beförderung).
    Ferner wird über einen Observationslehrgang beim Militärischen Abschirmdienst der Bundeswehr, damals noch an der Schule in Bad Ems, berichtet und die Aussage gemacht: "Der Lehrgang beim MAD war ein voller Erfolg, man habe viel gelernt und viel gesehen".


    http://books.google.de/books?i…w#v=onepage&q=zielscheibe mensch joachim kalz&f=false


    Gruß
    Jäger

    Hallo,


    im Entwurf des 3 D Modell sehe ich 2 neue große Gebäude, Neue Zufahrt/Zugang mit neuem Gebäude und neben "Hagen" ein weiterer neuer große Bau.
    Es sollen ja so zwischen 1.000 und 1.500 Mitarbeiter in Pullach bleiben, die sich bestimmt über die neuen Gebäude und somit über die neuen Arbeitsplätze/Büros freuen werden.
    Der nördliche Bereich bei den Tennisplätzen wird wohl dann aufgegeben werden, jedenfalls auf dem Entwurf nicht mehr enthalten.
    Ich bin ja gespannt, was aus dem alten Teil westlich der Heilmannstraße wird. Der Denkmalschutz hat hier dem Wohnungsbau in bevorzugter Wohngegend wohl einen Strich die Rechnung (Planung) gemacht.


    Gruß
    Jäger

    Na, ja, ein bisschen Spekulation.
    In Kirchseeon war ja auch noch die Bundeswehr mit dem MOB-Stützpunkt Sanitätsdienst dabei. Die 4 großen Hallen waren geteilt, d. h. 1 Halle war von den anderen 3 Hallen durch Sicherheitszaun getrennt. Ob das in den 70 und 80er Jahren schon so war ist mir nicht bekannt. Wenn es so war, dann war damals schon eine Trennung Bundeswehr und andere Nutzer.


    Ein ehem. Offizier der Heeresflieger aus Oberschleißheim erzählte mir vor vielen Jahren (1981 haben die Heeresflieger diesen Flugplatz verlassen), dass es einen besonders gesicherten Bereich gab (Gebäude/Hallen), den auch die Bundeswehr nicht betreten durfte. Angeblich lagerte hier Material für den BND. Und angeblich soll dieser Bereich auch nach dem die Bundeswehr nach Roth und Landsberg verlegt haben immer noch gesichert und bewacht worden sein.


    In Grünwald gab es ja auch eine Liegenschaft, sollen angeblich viele Pkw-Garagen gewesen sein.


    Und auf dem Fliegerhorst Neubiberg waren ja auch Gebäude noch einmal mit Sicherheitszaun und S-Rollen extra gesichert. Vor ca. einigen Jahren konnten hier noch Reste des Zaunes und der S-Rollen gefunden werden.
    Irgendwo war zu lesen, dass vermutlich Neubiberg auch ein "Abflughafen" für Spanien gewesen sein soll. Der Fliegerhorst war ja bis 1991 immer noch in Betrieb, obwohl hier keine fliegenden Verbände mehr schon seit den 70er Jahren stationiert waren. Interesse weckte damals auch das Munitionslager auf dem Fliegerhorst. Es gab hier nochmal extra getrennte und gesicherte Mun-Bunker (verschiedene Bereiche).


    Mal sehen, vielleicht erfahren wir bald mehr. Der BND betreibt ja zur Zeit viel Öffentlichkeitsarbeit.

    München ist ja immer eine Reise wert. Ab dem 25. Juni 2014 bis zum 05. Oktober 2014 ist in dem


    Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern
    Maximilianstraße 53
    80530 München


    (Hinweis: Anschrift ist östlich der Stadtmitte in der Nähe des Bayerischen Landtages an der Isar. Zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 18 und 19, Haltestelle Maxmonument oder mit der U-Bahn-Linie 5, Haltestelle Lehel)


    die BND-Ausstellung des Fotografen Martin Schlüter. Der Eintritt ist frei und das Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern ist täglich von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.


    In den Räumen werden 69 Großfotos (ca. 150 X 120 und z. Teil noch größer) aus der Liegenschaft des BND gezeigt. Einige Fotos zeigen auch Außenstellen des BND, also nicht aus der Liegenschaft in Pullach. Des Weiteren liegen Exponate aus der Geheimdiensttätigkeit in Vitrinen und auch der Fotoband zum Ansehen liegt mehrfach aus (kann auch gleich bei der Information erworben werden).


    Ein Besuch lohnt sich. Das Fotografieren ist aber im Kunstfoyer generell nicht erlaubt, also auch keine "geheimdienstliche Fotografie".


    http://www.versicherungskammer…ion-von-martin-schlueter/


    http://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/13188.html


    http://www.tz.de/muenchen/stad…eume-pullach-3651828.html


    Gruß
    Jäger

    Hallo,


    ich bin nicht der Technik-Experte, kann aber für die Personengruppe, die hier nur wegen der "Spionage" mitlesen und sich fragen: "Technik, was ist das?" folgendes selbst erlebtes berichten (die Profis hier wissen das ja):
    Alles liegt schon ca. 25 bis 30 Jahre zurück. Auf Messen und Veranstaltungen bekommt der interessierte Besucher so einiges vorgeführt (dieses Jahr ist in Essen wieder eine große Sicherheitsmesse, die SECURITY).
    Damals konnte ich erleben, wie ein Lauschangriff auf ein Gebäude vollzogen wurde: Eine Richtantenne auf eine Fensterreihe bei einem ca. 50 Meter entfernten Gebäude und schon konnte in den Kopfhören mitgehört werden, was in dem Raum gesprochen wurde.
    Unternehmen und Behörden errichten daher immer mehr abhörgeschützte Räume (gegen Sprache), wo vertrauliche Gespräche geführt werden können.


    Oder eine andere Vorführung, ein kleiner Kastenwagen mit allerlei Equipment auf der Straße. So, jetzt wollen wir mal sehen, was die Sekretärin im 3. Obergeschoss gerade auf ihren PC bearbeitet. Auf einem Monitor im Fahrzeug war der selbe Text, wenn auch etwas verschwommen, zu lesen den die Sekretärin auch im 3. OG gerade auf ihrem PC hatte.
    Früher ging man zum Schutz dieser kompromittierender (bloßstellender) Abstrahlung der elektronischen Geräte wie PC , Drucker, etc., mehrere Stockwerke unter der Erde, wenn vertrauliche Angelegenheiten bearbeitet wurden. Heute kann auch schon dank Kupfertapete und beschichteten Fenstern das Vertrauliche oberirdisch bearbeitet werden.


    Oder der folgende Fall, fällt auch schon in diesem Zeitrahmen. Ein Kastenwagen mit Hochdach stand etwas unglücklich in einer Parkreihe. Ich konnte mein geparktes Kfz sehr schlecht ausfahren und wollte den Fahrer bitten, etwas vorzufahren. Vorne war niemand, also klopfte ich an die Schiebetür. Diese wurde auch einen Spalt geöffnet und ich sah jede Menge technisches Gerät. Was mich aber mehr auch im Nachhinein verdutzte war, ich vernahm in einem Lautsprecher ein Gespräch und das war eindeutig ein Telefonat, was hier abgehört wurde. Nur in der direkten Nähe gab es keine Häuser und Handys in den 80er Jahren??


    Wenn die Technik vor über 30 Jahren schon so "gut" war, so denke ich, ist heute vieles mehr möglich.


    Gruß
    Jäger

    Das kann auch ein kleines Unternehmen, ggf. Einzelunternehmer, sein, welches/welcher sich z. B. mit Sicherheitstechnik, Alarmanlagen, Alarmtechnik, Videoanlagen, Videoüberwachung, etc. befasst.


    Mir ist in einer ländlichen Gegend auch jemand bekannt, der sein Haus auch mit allerlei Schnick-Schnack ausgestattet hat, quasi als Vorführobjekt für potentielle Kunden.


    Ein Nachrichtendienst präsentiert sich in der Regel nicht so und Agenten haben oft die Funkantenne unter dem Dach und bleiben schön unauffällig in ihrem Verhalten.


    Mal ein Tipp für´s Detektivspielen. Bei einer Suchmaschine im Net oder einfach im Branchenbuch nach Sicherheitstechnik, Videoüberwachung, etc. suchen und dann die Adresse vergleichen. Oder einfach klingeln und Fragen, ob Auskunft über Videoanlagen gegeben werden kann. Ein Schild "Warnung vor dem Hund" habe ich ja nicht auf dem Foto gesehen.

    Hallo,


    über Pfingsten war ich im südlichen Baden-Württemberg, auch hier waren am Freitag und Samstag die Tageszeitungen voll mit den Berichten über die "Öffentlichkeitsarbeit des Bundesnachrichtendienst" (so auch am Freitag noch einen Filmbeitrag aus Bad Aibling im Bayerischen Fernsehen mit Enthüllung des "Firmenschildes" an der Mauer der Mangfall-Kaserne). Da hat die Pressestelle des Bundesnachrichtendienst wohl ganz groß die Werbetrommel gerührt und ich muss sagen, auch gut gerührt.


    In Baden-Württemberg befassten sich die Medienblätter natürlich in erster Linie mit dem Ort Rheinhausen und dem Ionosphäreninstitut. Auch, dass hier schon eigentlich seit 40 Jahren bekannt war, dass dahinter der Geheimdienst steht (in Rheinhausen seit ca. 1970).
    Es wurde auch die große Antenne im Freizeitpark Rust angesprochen, angeblich ein "Geschenk" des ehem. Geheimdienstkoordinator Bernd Schmidbauer an den Freizeitpark. Diese Antenne regt ja immer noch in so manchen Foren die Phantasie der User an.


    Was mir aber zum Punkt objektive Berichterstattung in den Artikeln aufgefallen ist war, dass von 4 weiteren Lauschstationen in Bayern geschrieben wurde, die ebenfalls Abhörstationen sind, mit denen der BND im Ausland über Funk übertragene Telefonate oder E-Mails abfängt.
    Nun bleiben wir mal bei der Zahl 2 und nicht 4 Abhörstationen in Bayern. Ich glaube nicht, dass die verbliebenen Apfelbäume auf der Streuobstwiese, die anderen mussten einem Neubau weichen, im Raum Starnberg als Apfelbaum getarnte Antennen sind und im Würmtal brauchen die Nachbarn auch keine Bedenken haben, dass ihre Handys abgehört werden. Hier sagte man schon in den 80er Jahren, unsere Nachbarn sind die mit den großen Ohren (wörtlich Rede einer Anwohnerin), was wiederum klarstellt, dass das Schild mit dem Bundesadler und dem Text Bundesnachrichtendienst schon lange überfällig war (ein Schild mit Bundesadler war hier schon vorhanden, nur ein anderer Text).


    Mal sehen, ob der Bundesrechnungshof in den nächsten Jahren nicht mind. 1 Schild anprangert, dass diese Ausgaben unnötig waren, da diese Liegenschaft ja aufgegeben werden soll :icon_biggrin_1: .


    Gruß
    Jäger

    Nachtrag:
    Es gibt Kinderbücher für Kinder von Soldaten, z. B. mit den Titeln: "Mein Papa ist Soldat" und "Papa war weit weg". Wie wäre es mit einem neuen Buch: "Mein Papa ist Agent" (bitte nicht missverstehen, ist nicht zynisch gemeint), auch diese Kinder müssen manchmal mit einer Legende leben (sie wissen es oft nur nicht).


    Ja und was ich noch dazu im Netz gefunden habe: In einem Artikel wird geschrieben, dass der Vorläufer dieser Abhörstation ein Raketenbataillon der Luftwaffe war. In einem Forum wurde das gleich aufgegriffen und so geschildert, dass früher unter den Kuppeln Raketen abschussbereit waren. Das ist natürlich Quatsch. In der Mangfall-Kaserne war nur die Unterkunft für die Soldaten einer Flugabwehrbatterie und kein Bataillon. Und die Raketenstellung war viel weiter weg in Lampferding.
    Aber interessant, was oft so geschrieben wird.