Posts by boschu

    Dieser Fernmeldeabschnitt gehört zum FmBer 91 mit Sitz in Flensburg.
    Angeblich arbeiten die Jungs dort im Schichtdienst...
    An der Anlage ist das "grosse Ohr" aus Pullach offiziell nicht beteiligt...
    Google Earth:
    54°51'31.32"N 9° 4'5.13"E

    Angesichts wachsender extremistischer Bedrohungen im Norden Afrikas wollen die USA ihren "Krieg gegen den Terror" nun auch in der Maghreb-Zone verstärken.
    Deswegen haben die die USA in der südlichen Saharawüste Algeriens eine streng geheime Militärbasis aufgebaut.
    Herzstück des Lagers ganz in der Nähe der Oasenstadt Tamanrasset soll eine gigantische Abhörstation sein.
    Das neue Spionagezentrum soll das ganze Saharagebiet elektronisch überwachen.


    Hier AUSZUEGE aus einem Bericht TAGESZEITUNG DIE WELT 06.08.2003:



    .....eine in aller Stille im südalgerischen Tamanrasset am Fuß des Hoggar-Gebirges errichtete große US-Abhörstation ist der französischen Wochenzeitung "Le Canard Enchaîné" zufolge einsatzbereit. Die Einrichtung, über deren Bau seit einem Jahr Berichte in spanischen und arabischen Medien kursieren und die solchen Berichten gemäß von der Firma Kellogg, Brown & Roots am Flugplatz der Stadt als "Nasa-Bodenstation" gebaut worden ist, soll al-Qaida-Aktivitäten in Westafrika überwachen....rund 400 US-Soldaten seien inzwischen dort beschäftigt......

    Uebrigens!
    Durch das Schweizer Projekt" Satos" wurden die illegalen Gefängnisse der CIA erst richtig bekannt.
    Die Schweizer hatten den ägyptischen Botschaftsfunk nach London via Satellit belauscht.
    Dabei fingen sie ein Fax mit brisantem Inhalt über die illegalen US-Gefängnisse ab.
    Ein Beamter des schweizer Geheimniss leitete, wohl aus moralischen Gründen, eine Kopie des Faxes an die Presse.
    Der Rest nahm seinen natürlichen Lauf....

    Seit Anfang der neunziger Jahre läuft in der Schweiz ein militärisches Geheimprogramm unter dem Namen „Satos“.
    „Satos 1“ und „Satos 2“ waren Systeme, mit denen die Kommunikation per Kurzwellen, Richtfunk und Faxsignale abgefangen werden konnte.
    Nun soll „Satos 3“ die vollständige «elektronische Aufklärung von Satellitenverbindungen» ermöglichen, genau wie das grosse Vorbild, das «Echelon»-System der USA.


    Im Zimmerwald soll die Zentrale liegen, von wo aus weltweit die Telefon-, Fax- und Mailverbindungen überwacht werden. Mehr als 40 Sprachspezialisten und Informatiker sind dort im Einsatz. Die abgefangenen Daten fliessen dort in Hochleistungscomputer namens „Onyx“.


    Dabei stehen zwei Quellen zur Verfügung:
    1)
    zum einen von Leuk im Kanton Wallis, wo die Bodenstation der Swisscom mit einem zusätzlichen Parabolspiegel ausgestattet wurde. Die Riesenohren sind auf Intelsat, Eutelsat, PanAmSat, Arabsat und Gorizont ausgerichtet. Pro Satellit, der überwacht wird, ist eine Antenne notwendig.


    2)
    Die zweite Abhörstation befindet sich in Heimenschwand, die mittlerweile mit acht Parabolspiegeln (und Betonsockeln für weitere Anlagen) von zwischen 11 und 13 Meter Durchmesser bestückt ist.
    Heute stehen ausserhalb des kleinen Dörfchens, an einem Waldrand in Richtung Hirsetschwendi, nicht nur riesige Antennen, sondern auch zwei grosse, ganz neu erstellte Gebäude mit Dutzenden von Büroräumen und eine Baracke – alles geschützt mit einem Sicherheitszaun und Ueberwachungskameras.
    Die geheimen Anlagen werden von der Generalstabsabteilung Elektronische Kriegsführung (EFK) betrieben. Die Führungsunterstützungsbrigade 41 führt Recherchieraufträge aller Art aus. Auftraggeber und Abnehmer ist offiziell der Strategische Nachrichtendienst (SND), wie der militärische Auslandgeheimdienst heisst.
    Obwohl die rechtlichen Grundlagen dazu fehlen, wird die Einrichtung indes auch von zivilen Stellen genutzt, besonders vom Dienst für Analyse und Prävention (DAP), Bundespolizei (Fichenpolizei/Inlandsgeheimdienst). Aber auch vom Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).


    Mittlerweile hat die Swisscom das Areal in Leuk an die Verestar Teleport verkauft, einen amerikanischen Telekommunikationskonzern, der alle Arten von leitungsgebundenen oder satellitengestützten Verbindungen anbietet und auch das US-Verteidigungsministerium beliefert.
    Die Behauptung, dass technische und organisatorische Verbindungen zwischen dem Schweizer Horchposten und der Verestar-Anlage bestünden, geht auf Berichte der französischen und belgischen Sicherheits- und Verteidigungskommissionen aus dem Jahr 2002 zurück.


    Die Verestar stellt für die US-Navy Satellitenverbindungen her, unter anderem für die Flotte im Mittelmeer. Diese Dienste werden zumindest zeitweise von Leuk aus erbracht. Ausserdem arbeitet die Firma mittlerweile eng mit der SES Americom zusammen, deren Kerngeschäft die Satellitenkommunikation für das US-Verteidigungsministerium ist.
    Bei derart engen Verflechtungen zwischen den Schweizer und den US- oder Nato-Diensten schrumpft die immer wieder gestellte Frage nach der direkten technischen Vernetzung von Onyx mit dem amerikanischen Echelon-System zur Bagatelle.


    (Mehr Bilder gibt es bei Sigint Sites auf dieser Hompage)

    Na, da wollen Wir mal mit dem Archiv anfangen (stöhn..)


    Die "Bundesstelle für Fernmeldestatistik" in Söcking (Landkreis Starnberg), am Höhenweg, war im 3. Reich eine Horchstelle des Wehrkreiskommandos VII.
    Nach dem 2. Weltkrieg ca. 1947-48 wurde sie von der OG (Organisation Gehlen) wieder aktiviert als Horchstelle C.
    Anfangs war sie noch von der Bundespost belegt, OG war zuerst Untermieter, anschliessend aber alleiniger Hausherr.
    Wenig später diente sie wahrscheinlich als „Rundspruchdienst“, einen Führungsdienst, der auf bestimmten Frequenzen verschlüsselte Anweisungen für ND-Verbindungen in Europa und Übersee sendete. Ebenso wie die ehemaligen Anlagen in Dachau/Kreuzholz und Tutzing. Beide existieren heute nicht mehr.
    Damals wurden die Nachrichten mit einem Zahlenrapidgerät, einem elektronischen Speicher- oder Gebergerät, im Schnellstsendeverfahren auf dem Funkmeldeweg übertragen.
    Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde es wohl Still in Söcking.
    Nach dem 11. September und dem Irakkrieg scheint die Anlage wieder aktiv zu sein.
    Nachts brennt Licht in den Räumen.
    Ob sie in direkter Verbindung mit der SBND, Schule des BND, welcher ca. 1 km entfernt in der Friedhofstr. residiert, ist nicht bekannt.