Posts by Gelegenheitshörer

    Du mußt einen guten Empfang haben, ich habe zumeist Mühe aus "gewöhnlichen" CW-Sendungen etwas Lesbares herauszufiltern. Da geht zu viel im Rauschen und Fading unter, nur wenn das Nutzsignal deutlich besser ist als die Störgeräusche bekomme ich auch ein brauchbares Transskript.
    Das ist schade, weil das teilweise Dekodieren solcher Sendungen natürlich besonders interessant ist.

    Warum sollte es kein Zufall sein? Der Zufall hat kein Gedächtnis und die Lottozahlen können auch zwei Wochen hintereinander die Gleichen sein, das ist ebenso wahrscheinlich wie jede andere Ziffernkombination. Wenn die Messages als Zufallszahlen für ein One Time Pad generiert sind kann eine Wiederholung überhaupt keine Signifikanz besitzen. Ich würde in diese Wiederholung nichts hineininterpretieren wollen.

    Der Empfänger läuft ja ohnehin auf Akku, aber alles was irgenwie elektronisch ist hebt auch irgendwo den Störpegel ein bißchen an.
    Was sich beim PL660 bemerkbar macht ist der fehlende Squelch, dafür hat das Gerät andere Vorzüge.
    Der Sangean Digitalrecorder lässt mir allerdings das Wasser unter der Brücke zusammenlaufen :thumbup:

    Interessant; Die wiederholen tatsächlich Sendungen nach so relativ langer Zeit und machen dann noch Fehler dabei? Sind wohl auch nur Menschen...


    @Jochen: Ob das mit dem "pitch" so aussagekräftig ist... Das ändert sich ja auch mit dem Dreh am BFO-Regler. Aber da die Leute sich schon so lange mit dem Thema beschäftigen werden sie wohl ihre Stationen auseinanderzuhalten wissen.
    Als der Ostblock noch existierte dürften auch diverse Dienste das gleiche Gerät mit dem gleichen Sprachmodul benutzt haben, für mich ist der Sender am auffälligsten welcher hier immer wesentlich lauter und klarer hereinkommt als alle Anderen.

    Mag durchaus sein, allerdings gibt es da Gemeinsamkeiten bezüglich Frequenz und Inhalt, siehe den Spooks Newsletter Nr. 179.
    Ary selber glaubt aber auch daß es sich eher um M32 gehandelt haben könnte.

    ... und nicht weniger dauerte die 1700z-Aussendung von G06 heute. Nach der oben beschriebenen Logik müste der Sender eigentlich als G06"S" bezeichnet sein weil nach der "Null" eine ebenso lange Pause folgt. Trotz starkem und fluktuierendem Hintergrundrauschen war die Übertragung gut lesbar - Nicht zuletzt auch aufgrund der ziemlich langsamen Durchsage.
    Aber 16 Minuten am Stück, ( Präambel abgerechnet ) Junge, Junge, das lässt aufhorchen.

    Am Einfachsten wäre den einen Stöpsel in den Line-Out Ausgang vom Empfänger und den anderen Stöpsel in den Line-In oder Mikrofoneingang vom Rechner. So kommt man ganz schnell zu Dateien die man bearbeiten und weitergeben kann.


    Leider sind Computer als Störquelle in der Nähe von KW-Empfängern nicht optimal platziert und nicht Jeder hat einen Yaesu oder Kenwood Transceiver welcher gegen diese Interferenzen deutlich besser abgeschirmt sein mag als der klassische portable Weltempfänger. Was also tun? Jedes Mal wenn man aufzeichnen möchte sämtliche elektronischen Geräte und Netzteile in der Wohnung tot legen?


    Mein Netbook ist in dieser Hinsicht nicht ganz schlecht: Ich kann den Weltempfänger im laufenden Betrieb direkt auf die Tastatur stellen ohne mir gar zu viele Störungen einzufangen - Nur bei der Rückseite vom Display darf ich nicht mal in die Nähe kommen, das stört unendlich und ich kann die Geräte nicht gut 10m voneinander entfernt aufstellen.


    Bitte um Info wie Ihr Aufzeichnungen handhabt ohne Euch den Empfang einzuschränken?

    Zuerst gehört um 1825z USB, CW, Gruppen von unterschiedlicher Länge bis 30 Zeichen mit unterschiedlichen Pausen zwischen den Gruppen, Inhalt ausschließlich "V". Maschinell getastet.
    Ende der Übertragung gegen 1845z, lt. Newsletter von 2012 möglicherweise M42a.

    Weder die E11-Sendung ( laut Liste ) um 1155 noch E06 um 1220 konnte ich heute in irgendeiner Weise aufnehmen.
    Dabei ist es heute recht ruhig im Äther in Bezug auf QRM und KBC auf 6096 kommt mit 5/5 rein, also an einer tauben Antenne wird's nicht liegen.
    Um die 100 andere Frequenzen habe ich probiert, auch um 1200 mal gelauscht, kann zufällig jemand um diese Zeiten eine Sendung verifizieren?


    Unsere Amerikanischen Freunde sind übrigens fleißig am Basteln, wie ich bei einem Spaziergang um den Antennenwald ( 24 KW-Masten + Sat ) feststellen konnte; Da wird am Sonntag geflext und gehämmert, ich bin ja nur gespannt ob, falls es zum Einsatz in Syrien kommt, von dieser Stelle auch wieder auf KW gesendet wird.


    edit: 1540/15915 E11 auch keine Aufnahme.


    Nachtrag: G11 um 2000z/6433 262/00 mit 5/5 und Nullmessage.

    Na ja, sieh es mal so: Ich kann hier ca. 20 WLAN empfangen, habe quasi in Sichtweite DEN internationalen Großflughafen Deutschlands mit allen elektronischen Emissionen die da möglich sind, dazu einen Sportflugplatz der imerhin so bedeutend ist daß er ein eigenes Funkfeuer hat, dazu kommen die Mobilfunkverteiler auf einem nahegelegenem Hochhaus einschließlich Richtfunkstrecken, die Radarstation der Flugsicherung, ein Wetterradar vom Deutschen Wetterdienst ( chop, chop, chop... ) und einen mehrere Hektar großen Antennenkomplex der NSA und weiß der Kukuck wer hier noch sein Babyfon über das 50Hz-Netz betreibt.
    Also über Mangel an Störeinflüssen kann ich mich wahrlich nicht beschweren, daher kann ich auch kaum unterscheiden WAS mir hier auf dem Schätzmeter einen Ausschlag macht und was nicht. Meine hausinternen Störquellen sind dagegen wirklich harmlos, z.B. habe ich gerade mit Rechner und WLAN und diversen Netzteilen in Betrieb auf 4625 kHz absolut Null auf der Uhr gehabt, sowohl AM als auch auf beiden Seitenbändern, kurz, es ist sehr schwierig eine qualifizierte Aussage über den Empfang zu machen aber meine Erfahrung ist die, daß bei prallem Sonnenschein deutlich mehr Störungen drauf sind.

    Danke für den Tip, das "Dicke" lag noch im Keller. Zumindest ist der Empfang nicht schlechter geworden.
    Was ich mich jetzt frage: Wenn der Empfänger batteriebetrieben ist, macht es dann Sinn den Schirm, bzw. das Nullpotential des Empfängers auf Erdpotential zu ziehen? Wenn der Schirm "in der Luft hängt" wirkt er auch nur wie eine Antenne und Strom hat für gewöhnlich immer ein Bezugspotential.

    Jetzt überlegt mal: Wenn die NSA ohnehin alles und jeden anzapft und mithört/liest und ich will meinem Botschaftspersonal etwas mitteilen das wirklich vertraulich bleiben soll dann wäre doch so ein Zahlensender eine gute Alternative.


    Die meisten Übertragungen laufen doch zu Tageszeiten wo Otto Spion, der ein ein unauffälliges Leben führt und einem regulären Job, sagen wir einmal in der Rüstungsindustrie, nachgeht, ohnehin keine Möglichkeit hat seinem Empfänger zu lauschen. Aufzeichnen ist viel zu riskant, funktioniert auch wegen der Abstimmung oft nicht so gut.
    Aber Leute deren Aufgabe es ist hauptberuflich diese Nachrichten zu empfangen, auf diese Leute sind die Sendezeiten quasi zugeschnitten, wenn man sich mal den Plan anschaut.
    So gut wie keine Aktivität vor dem Frühstück, nichts mehr nach der Tagesschau und auch am Wochenende weitgehend Funkstille. Wie kann man das sonst interpretieren?

    Ich denke auch daß die Funkerei für Menschen welche nur schwer das Haus verlassen können eine gute Möglichkeit ist um soziale Kontakte zu pflegen. Denke nur mal Norddeutschland, alle 5 km ein Bauernhof und das im dicksten Winter. Da ist doch ein abendlicher Klönschnack über Funk eine wunderbare Sache. Auf Sylt hatten wir auch viele Jahre eine schöne Funkrunde mit Field Days und Jugendarbeit, man muß eben das Glück haben die richtigen Leute zu treffen, an meinem derzeitigen Standort ist niemand den ich vermissen würde.

    Bin ich in der Spalte verrutscht? Wird wohl so sein. Erst dachte ich, ich hätte eine Besonderheit eingefangen, dann vorsichtshalber noch mal nachgeschaut und letztendlich mich doch geirrt, es war dann doch ein bemerkenswertes Ereignis.
    Die Einstellung des Empfängers ist üblicherweise USB, das muß man dir doch nicht extra sagen. Auffallend ist jedoch daß ich bei fast allen Stationen den BFO eine ca. halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen muß um verständliche Sprache ohne hörbaren Dauerton zu erhalten. Ob man mit einem einfacheren Empfänger ohne BFO überhaupt noch brauchbare Ergebnisse bekäme?


    Diese seltsamen Geräusche, da hast du bestimmt Recht,in der Regel ist es ein Radio auf AM aber die höre ich eigentlich schon heraus. Merkwürdig wird es halt wenn diese Geräusch sich in bestimmten Intervallen wiederholen weil normalerweise die gleiche Musik nicht mehrfach hintereinander gespielt wird.


    Nachtrag: Und nun weiß ich auch was es ist weil die Geräusch wieder da sind: Es ist der Chinesische Sprachkurs und die Musik wiederholt sich zwischen den Lektionen.
    Chinesische Musik auf USB klingt dann eben für Europäische Ohren ziemlich merkwürdig.

    Wenn die Sonne hier kräftig scheint habe ich in der Regel keinen Empfang. So einfach. Und was genau soll ich den loggen? Die Station sendet planmäßig, was genau er da überträgt erschließt sich mir nicht. Wichtig erscheint mir lediglich daß der Sendeplan verifiziert wird und andere Leute sich danach richten können.

    Heute waren um 2000 UTC auf 7377 die Sender G06 und E11 gleichzeitig zu hören, wie im Sendeplan vorgesehen. Eine Aufnahme davon werde ich bei Youtube einstellen.
    Link -> http://www.youtube.com/watch?v=U32BK8S3Xjs&feature=youtu.be
    Diese Konstellation wird sich voraussichtlich während der nächsten zwei Monate noch öfters ergeben wenn nicht eine Station kurzfristig die Frequenz ändert.


    Und noch seltsamer war das, was vorher kam, nämlich hier zu hören: Link -> http://www.youtube.com/watch?v=M65FV3BmzGs&feature=youtu.be
    ca. ab 1 Minute im Video kommen da extrem merkwürdige Geräusche aus dem Lautsprecher.