Beiträge von DL2ZBK

    Moin Moin,


    Heise hat heute darüber berichtet, dass das Innenministerium 52 neue "Beweissicherungs- und Dokumentationskraftwagen" gekauft hat.


    Der Artikel findet sich hier: https://www.heise.de/tp/featur…den-Aufstand-3366230.html


    Abgesehen davon, dass ich das Ganze aus technischer Sicht wahnsinnig spannend finde, so ist es trotzdem erschreckend, in welche Richtung sich unser Land bzw. unsere Gesellschaft entwickelt.

    Da muss ich doch gleich mal zur Entspannung das harmlose Buch 1984 von Orwell lesen.


    Jörg.


    PS.: Vor diesem Hintergrund lässt sich vielleicht auch das Fahrzeug auf der ILA bestimmen: Funküberwachung ILA Berlin

    Moin.


    Aus dem Bauch heraus würde ich auf eine mobile Drohnen-Abwehr tippen.


    Die Systeme von DeDrone aus Kassel sehen anders aus, aber vielleicht gibt es ja für die BOS spezielle Geräte. Intetesant sind auf jeden Fall die in schwarz gehaltenen Antennen, sieht man so relativ selten.


    Doppler-Peiler scheidet wahrscheinlich aus, dafür müssten es mehr baugleiche Antennen in einem symmetrischen Aufbau sein.


    Eventuell ist aber auch nur eine mobile Tetra-BTS mit einem Gateway zu itgendeinem anderen System.


    Jörg.

    Moin.
    Vasili ist da fleißig am programmieren. Aktuell gibt es im Airspy IRC eine Beta-Version, die komplett ohne MSYS2 auskommt. Das Einzige was noch nicht komplett implementiert ist, ist die Nachbarzellen-Liste.


    Jörg.

    Hallo,


    ich denke, dass hier mehrere Probleme zusammen kommen.


    Zum einen ist es definitiv so, dass viele Informationen inzwischen mit Messengern wie Whatsapp oder Telegram ausgetauscht werden oder bei Facebook gepostet werden. Die Nutzung des Internets verschiebt sich immer mehr in Richtung Smartphone. Messenger haben zwar den Vorteil, dass man den aktuellen Stand der Kommunikation in der Hosentasche hat, so schnell wie die Infos auftauchen verschwinden sie allerdings auch wieder. Ähnliches gilt für Facebook. Dies ist zwar eine prima Plattform um sich und seine Unternehmungen zu präsentieren, genauso schnell wie man etwas veröffentlicht hat verschwinden die Informationen aber wieder im medialen Rauschen.
    Ein Forum mag da altbacken klingen, als Wissensdatenbank ist es allerdings in keiner Weise durch die "neuen" Medien zu schlagen.


    Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass es zwar viele hochspezialisierte Foren gibt, die Menge der Personen, die Foren mit nachrichtentechnischem Hintergrund nutzen aber von der Personenzahl her beschränkt ist und eher schrumpft als wächst. Auch hier gilt: Zu viele Köche verderben den Brei (oder die Köchin ;) ). Vielleicht wäre es tatsächlich nützlich, hier einmal anzusetzen und, sofern dies technisch und (zwischen-)menschlich möglich ist, Foren zusammen zu fassen. Wer sich für Hochfrequenztechnik interessiert wird sicherlich nicht an der 30-MHz-Grenze halt machen, sondern auch über den Tellerrand schauen und umgekehrt. Wer Utility macht, der macht wahrscheinlich auch BC oder HAM und umgekehrt. Manche Themen sind auch schlichtweg Disziplinübergreifend.


    Tun sollte man auf jeden Fall etwas, wo man hier ansetzen sollte weiss ich allerdings auch nicht.


    Jörg.

    Moin.


    Ich habe das auch schon traurig festgestellt und versucht, mit dem ein oder anderen Beitrag etwas Traffic zu erzeugen, aber der Bereich oberhalb der HF scheint nicht mehr so interessant zu sein.
    Trotzdem schaue ich hier aber regelmäßig rein und würde mich auch freuen, hier wieder mehr zu lesen (und schreiben) zu können.


    Lasst uns alle mal schauen, worüber man selber einmal einen Thread starten könnte.


    Viele Grüße, Jörg.

    Hallo Ralf,
    herzlich Willkommen hier im Forum und viele Grüße aus dem Nachbarbundesland. Schön, dass du zu uns gefunden hast. :)



    Jörg aus Vellmar.

    Moin Moin,


    auf der Seite der Bundesnetzagentur wurde eine Teilplanaktualisierung des Frequenzplans veröffentlicht, in der neue Frequenzbereiche für BOS/MIL ausgewiesen werden.


    Siehe hier: https://www.bundesnetzagentur.…_blob=publicationFile&v=3


    Hierbei geht es um die Bereiche:


    451 - 455,74 MHz und zugeh. Duplexfrequenzen 461 - 465,74 MHz
    698 - 703 MHz und zugeh. Duplexfrequenzen 753 – 758 MHz
    733 - 736 MHz und zugeh. Duplexfrequenzen 788 – 791 MHz


    Hat jemand eine Ahnung, für welche Anwendungen diese Bereiche verwendet werden sollen?


    Jörg.

    Moin Moin,


    bei 3m Kabel brauchst Du keinen Vorverstärker, zumindest keinen breitbandigen. Wenn es Dir nur um den Empfang von ADS-B geht, dann würde ich Dir eher empfehlen, Dir eine selektive ADS-B Antenne (Richtcharakteristik für den Flugfunk) und einen schmalbandigen Filter für diesen Bereich zuzulegen, da Du im urbanen Gebiet mit einer Vielzahl von Störquellen ( UKW-Rundfung, GSM, UMTS, LTE, Tetra usw) zu kämpfen hast, die Dir den Empfänger zustopfen und für die seltsamsten Intermodulationsprodukte sorgen.


    Wenn Du eher breitbandig aufgestellt sein möchtest und verschiedene Frequenzen empfangen willst, dann würde ich eine Diskone-Antenne empfehlen und vor dem Empfänger wechselbare Vorfilter zum Umstecken verwenden. Hier kann man auch mit alten TV-Antennenweichen und Triplexern aus dem Amateurfunk experimentieren.


    Wenn Du dann ein Bedürfnis nach mehr Empfindlichkeit hast, solltest Du eher in einen höher auflösenden SDR investieren (Airspy,...). Letztlich zählt der Signal/Rauschabstand und mit einem breitbandigen Vorverstärker wirst Du immer Signal und Störungen gleichermaßen anheben. Da die meisten Billig-Vorverstärker nicht großsignalfest sind wirst Du damit durch den urbanen Störnebel keine wirkliche Verbesserung erreichen.


    Viele Grüße aus JO41ri,


    Jörg.

    Moin.
    Ich habe mit der RS92 Antenne auch einige Versuche gemacht. Eigentlich ist eine QFH-Antenne ja eine Antenne ohne nennenswerte Richtcharakteristik, aber ich konnte ebenfalls eine Richtungsabhängigkeit feststellen.
    Vielleicht hängt die Richtcharakteristik ja auch von der Frequenz ab. Wenn man nicht gerade GPS empfängt betreibt man sie ja quasi Out-Band.



    Jörg.

    Moin Moin.
    Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus würde ich Dir den "klassischen" Aufbau empfehlen. Eine Antenne AUF dem Dach, möglichst an einem geerdeten Antennenmast, ggf. eine Diskone an einem Ausleger. Von dort mit einem guten (z. B. H155) Antennenkabel direkt in Dein Shack. Bei 10m würde ich ein zusätzliches Antennenkabel zum Dachboden gleich mit durchziehen, an dem Du später bei Bedarf Spezialantennen anschließen kannst.


    Für den SDR würde ich ein gerade ausreichend langes fertiges USB3 Verlängerungskabel mit fertig montierten Ferriten empfehlen. Ein Massekabel zwischen dem PC-Gehäuse und der Heizung bzw. Potentialausgleichsschiene hilft auch oft, ebenso wie eine sorgfältige HF-Abdichtung des PCs selbst.


    Auf den Vorverstärker würde ich zunächst komplett verzichten. Breitbandige Verstärker schaden oft mehr als dass sie nutzen. Wenn ein Vorverstärker, dann ausschließlich ein schmalbandiger Selektiver.


    Mit dieser Ausrüstung solltest Du von VLF bis 2 GHz so ziemlich alles empfangen können und wenn Du etwas spezielles empfangen möchtest, hast Du ja noch das zweite Kabel, an dem Du dann Spezialantenne, Filter und Vorverstärker montieren kannst.


    Ich habe hier einen ähnlichen Aufbau und habe damit von SAQ bis GPS so ziemlich alles empfangen.


    Viele Grüße aus Vellmar, Jörg.

    Moin.
    Zumindest noch einer. ;)


    Ja, in der letzten Zeit ist es hier verdammt ruhig geworden. Interessiert sich keiner mehr für Sigint und Frequenzen über 30 MHz?
    Oder gibt es da einen anderen Ort, wo sich die Wellenjäger treffen?


    Viele Grüße aus Vellmar, Jörg.

    Hallo,


    ich habe gerade diesen Artikel gefunden:


    https://www.heise.de/newsticke…n-Europa-ein-3633558.html


    Hat sich schon jemand mit dieser Thematik beschäftigt und kann mir sagen, ob man diese Signale im Spektrum bzw. Wasserfalldiagramm von den GSM-Signalen unterscheiden kann?


    Wenn ich es richtig verstehe hat die BNetzA ja die Frequenzbereiche neu geordnet und die Provider verfügen jetzt über zusammenhängende Frequenzblöcke im 900MHz-Bereich, bei denen die Technologie nicht mehr fest vorgeschrieben ist.


    Jörg.

    Hallo,


    inzwischen gibt es auch eine Portierung für Windows, die recht gut funktionieren soll. Ich habe hier in der Nähe aber leider keine TETRA-Stationen in den Afu-Bändern. :(


    Die Dateien und die Anleitung kann man hier herunderladen: http://curly.100dola.eu/data/my-tools/wintelive/
    Eine etwas ältere Version gibt es hier: http://curly.100dola.eu/data/my-tools/telive_win/


    Wenn man sich das zugehörige Youtube-Video anschaut, sieht das Ganze recht vielversprechend aus:


    Hat da schon mal jemand mit gespielt?


    Viele Grüße, Jörg.

    Moin Moin,
    dann mal herzlich Willkommen hier im Forum.
    Schön, dass wir hier Verstärkung bekommen und dich dann hoffentlich bald auch als OM hier beglückwünschen dürfen. :)
    Wo liegen denn Deine Präferenzen? UKW oder KW, analog oder digital?


    Viele Grüße aus Vellmar (JO41ri),


    Jörg.

    Moin,


    hast Du eventuell mal einen Screenshot? Ich habe in meiner Frequenzdatenbank lediglich "1.286.422.000 - LEO:Galileo_DSSS 23MHz b/w". DSSS dürftest Du aber nicht als laufndes Signal sehen.


    Was setzt Du denn für eine Antenne ein?


    Viele Grüße,


    Jörg.

    Ja, das sieht gut aus. Die quasi fehlende Filterung war der größte Nachteil gegenüber dem Airspy. Wenn die jetzt ihre Hausaufgaben gemacht haben, ist da Ding eine sehr interessante Sache.
    Mal schauen, was erletztlich dann in Deutschland kostet..


    Jörg.

    Nimm lieber gleich einen SDRplay oder Airspy Mini.
    Wer billig kauft, kauft doppelt. :) Man merkt es halt nur immer erst hinterher.


    Du kannst auch vom Flohmarkt alte terrestrische Antennenweichen nehmen, die eignen sich auch gut als Vorfilter. Bauanleitungen solltest Du aber im Internet zu genüge finden.


    Jörg.

    Prinzipiell sind heutige Empfänger so empfindlich, dass man nicht unbedingt eine große Antenne benötigt. Der Eingangsverstärker des SDRplay ist so empfindlich, dass man eigentlich keinen Vorverstärker benötigt. Das weitaus größere Problem sind Störungen durch Elektrogeräte aller Art (Powerline, Waschmaschinen,...), da zählt eher der Abstand zu den Störquellen. Sinnvoll ist auch ein einfacher KW-Tiefpass, der UMTS/GSM/Radio/TV/Bos aus dem Gerät fern hält.


    Ich würde Dir empfehlen, zunächst eine Fensterdurchführung aus dem Sat-TV-Bereich zu kaufen und einfach mal 2m Litze aus dem Fenster baumeln zu lassen. Als Gewicht kannst Du einen Flummi dranbinden, der macht keinen Krach, wenn er pendelt. Wichtig ist eine vernünftige Erdung der Antenne ( Schlauchschelle an Heizung und an Außenleiter Antennenkabel).
    Die Fehlimpedanz (75 Ohm im Sat-Bereich) stellt beim Empfang kein wirkliches Problem dar. Wenn Du die Möglichkeit hast, führe den ganzen Kabelstrang in 75 Ohm aus, Sat-Kabel ist auch sehr hochwertig.


    Ich würde da einfach mal mit "primitiven" Mitteln starten und schauen, was dabei heraus kommt. So kann man sich langsam an sein persönliches Optimum heran arbeiten.


    Jörg.

    Gibt es noch irgendeinen Kabelweg zum Dachboden? Z. B. eine alte terrestrische Antennenleitung oder ein Leerrohr/Versorgungsschacht?
    Hast Du einen Dachboden mit Strom in WLAN-Reichweite?


    Jörg