Posts by Iris03

    Hallo,
    du hast da die algerische Marine erwischt. CO1 ist das HQ in Algier und NE1 das Schulschiff der Marine.
    Das 300Bd Modem ist auch typisch für die ALG Navy. Die Kombi beider Verfahren ist relativ neu.
    Früher wurde nur mit dem 300Bd Modem und einem etwas schrägem Tastfunk gearbeitet.


    73 de Werner

    Moin,
    ich bin seit langem wieder einmal im Forum unterwegs.
    Im Bereich "unbekannte Station oder Datenverfahren Kurzwelle", schläft wohl alles :-)
    Hier war vor einiger Zeit bedeutend mehr Traffic!


    Die Nutzer der Kurzwelle entwickeln ihre Verfahren stetig weiter und es tauchen immer wieder neue bzw. modifizierte Verfahren auf.


    Gibt es ein neues Forum oder haben sich nur die Interessen verlagert?


    73 de Werner

    Hallo,
    die HF Peilbasis "OPAL" der BNetzA ist natürlich von Plath. Mein Fehler!
    Diese Peilbasis betreibt nur Peiler im Inland.
    Sie besteht aus 4 Peilstellen und ist auf der Nord/Süd Achse verteilt.
    Das System erlaubt nur Ortungen in Echtzeit.
    Eine Speicherung von Ortungsergebnissen, wie bei anderen Systemen, ist nicht vorgesehen!


    Im Kurzwellenbereich hat die BNetzA ein sehr schlechtes Ortungssystem!
    Alle Ortungen über 30Mhz funktionieren bestens!

    Hallo Ede50


    vielen Dank für Deine Informationen!
    So weit ich weiss, ist der Peiler Ollheim eine alte Einrichtung des BGS
    Dieser Peiler ist aktuell nicht an der Peilbasis des Bundes angeschlossen!
    Die Peilbasis des Bundes besteht aktuell aus folgenden Inlandspeilern:
    Chiemsee; Übersee; Butzbach und Bramstedtlund.
    Zu dieser Peilbasis gehören auch viele Peiler im Ausland......
    Diese Peilbasis nutzt u.a. die BPol.


    Der nächste aktive Peiler zu Ollheim ist ca. 130km entfernt: Butzbach.
    eine Reaktivierung des Peilers Ollheim ist für die Nutzer der Peilbasis des Bundes
    nicht von Interesse.(Auftragszielgebiete-AZG)


    Vielleicht hat die BNetzA ein Interesse an diesem Peiler.
    Die BNetzA betreibt eine eigene Peilbasis ("OPAL" von Thales)
    Einige glauben, dass das Ortungssystem der BNetzA an der Peilbasis des Bundes angeschlossen ist.
    Dem ist nicht so!!!


    73 de Werner

    Auf Grund DIESER(!) Peilbasis und der fehlenden Bearbeiter der BNetzA,
    haben wohl alle Schwarzfunker im Kurzwellenbereich einen Freibrief !!!


    ich beginne bei den so gen. Freebändern....27555KHz....27765KHz....
    13970+++....14MHz Schwarzfunk.....6670KHz+++...LSB...Schwarzfunk......3,475MHz+++....LSB....Schwarzfunk!


    Hier stören illegale Funkstellen aus Deutschland den Funkdienst!!!!


    Auch Funkstellen im sekundären 80 Meterband werden von Funkamateuren gestört!!!


    Kurzwelle....Hier kann jeder machen was er will......



    73 de Werner

    Hallo Ede,
    du hast recht.
    Mit der Wortwahl "24h das Ohr an der Welle", habe ich mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt.
    Sicherlich ist einiges in der Erfassung von HF-Signalen automatisiert worden.
    Es bedarf aber an Pflege und Auswertung der Erfassungssysteme.
    Das bindet aber trotzdem einiges an Personal.
    Da sich z.B. die digitalen Verfahren im Kurzwellenbereich weiterentwickeln und auch neue Verfahren auftauchen, ist eine manuelle Suche/Erfassung unbedingt notwendig.
    Nach einer Analyse (Parameter...Bitstrom...Inhalt...) der Verfahren werden diese in den Automaten eingepflegt.
    Die Auswertung und Formatierung für den Bedarfsträger bindet auch Personal.


    Sicherlich kann man mit einer guten Richtantenne Peilungen durchführen. Das Peilen ist aber nur eine Richtungsfeststellung (azimutal in Grad). Wichtig für die Fernmeldeaufklärung ist aber eine Ortung der Funkstelle. Was früher mit etwas Aufwand an Karten und manueller Abfrage der Peilstellen (waren mit Personal besetzt) betrieben wurde, läuft heute voll automatisch. Es werden mehrere Peilstellen in günstiger geographischer Lage verteilt (meißt Azimutalpeiler) und die Ergebnisse der einzelnen Peilstellen für eine Ortung der Funkstelle herangezogen. Dieses System kann sogar eine einfache Klassifizierung durchführen.
    So kann das System/Mitarbeiter bei Mehrfachbelegung der Frequenz, die richtigen Peilergebnisse in die Ortung mit einfließen lassen.
    Wichtig für so eine Peilbasis ist die optimale Verteilung der Peilstellen. Sind die einzelnen Peilstellen geographisch nur auf einer Achse von Nord nach Süd verteilt, ist natürlich eine vernüftige Ortung von Funkstellen im Süden oder im Norden nicht möglich. Anders verhält es sich bei Interferometer Peilstellen.
    Diese Peiler arbeiten mit Laufzeitunterschieden der einzelnen Antennen. Grundvoraussetzung für ein befriedigendes Ergebnis ist, dass die Peilstelle den AKTUELLEN (!) Zustand der Ionosphäre kennt.
    Bei entsprechender Fütterung von Daten über den Zustand der Ionossphäre weltweit, ist auch mit einer kleinen Interferometerpeilbasis in vernünfiges Ortungsergebnis zu erzielen.
    Ich bin aber der Meinung, eine azimutale Peilbasis bei optimaler geografischer Ausrichtung, ist durch nichts zu ersetzen.



    73 de Werner

    Hallo Thomas,
    da sind wir wieder in der gleichen Bredouille, wie vor einiger Zeit.
    Ich kann Dir weitere Informationen oder Quellen aus bekanntem Grund, immer noch nicht nennen ;-)


    Lieber Thomas,
    du bist ja nicht all zu weit von der Sendestelle entfernt!
    Deshalb empfehle ich Dir, Dich einmal mit einem portablen RX in Richtung Hürup zu begeben.
    Auch wenn Du nicht die eigentliche RF FRQ einstellst, sollte Dein RX im unterem Kurzwellenbereich, komplett zustopfen. Das LINK11 CLEW Signal in Blockübertragung, macht selbst den besten RX im Nahfeld platt.
    Bitte beachte: Schliesse KEINE (!) Antenne an den Empfänger!!! Zuviel Feldstärke kann Deinen RX beschädigen!


    Die Sendestelle Hürup ist auch nicht immer "on air". Die LINK11 Aussendung ist ein BC (Broadcast) und wird auch von anderen Sendestellen als "Dienstleistung" betrieben.


    Wann die Sendestelle Hürup komplett abschaltet, kann ich Dir leider nicht sagen. Sie ist aber als "Dienstleister" der Bundesmarine immer noch aktiv!!!


    Für weitere Fragen, schreibe mich doch einfach direkt an!


    73 de Werner

    Hallo Thomas,
    "todgesagte leben länger"
    Die Sendestelle Hürup ist immer noch aktiv!
    2x TX 20KW in LINK11 CLEW im 4MHz Bereich.
    Der Umzug der Sendestelle verzögert sich....
    Bei Ausfall übernimmt Staberhuk auf Fehmarn.


    73 de Werner

    Die R&S ADD011 Interferometer-Antennengruppe gehört zu einem System von R&S; dass an diese Dienststelle geliefert wurde. Dieses Erfassungssystem arbeitet ausschließlich mit der Wullenweverantenne am Standort.
    Die Dienststelle ist an der Peilbasis des Bundes angeschlosssen.
    Diese Wullenweverantenne ist ein Teil der Basis.


    Das R&S ADD011 Interferometer ist ein SSL (Single Station Location) -HF-Peilsystem.
    Grundvoraussetzung für eine einwandfreie Funktion des Systems, ist die Pflege der Daten über den Zustand der Ionosphäre. Hier reichen NICHT die geglätteten Daten des Tages. Es müssten min.(!) stündlich Daten über den Zustand der Ionosphäre in das System einfließen. Dieser Datenstrom würde dann aus externen Quellen (z.B. Leibnitz Juliusruh) in ein gesichertes Netz des Bundes erfolgen! Die IT Sicherheit verbietet aber eine solche Verbindung! Die Schnittstelle "Drehstuhl": ....das heisst ein Mitarbeiter speißt nach Prüfung der externen Daten, diese in das gesicherte Netz der Dienststelle. Für eine einwandfreie Funktion des SSL-Peilers, hätte der Mitarbeiter wirklich jede Menge zu tun :-)))
    Nach dem o.g., ist das Interferometer nicht wirklich nutzbar!
    Der BUND hat für die Ortung von Funkstellen eine Peilbasis. Diese Peilbasis besteht ausschießlich aus Azimutalpeilern (Adcock...Kreisgruppen...Wullenwever)
    Mit dieser Peilbasis wird ausnahmslos jede(!!!) Emission im Kurzwellenbereich erfasst und geortet!!!
    Nicht nur in Echtzeit, sondern auch in der Vergangenheit aus Datenbanken des Systems!
    Entwarnung an die Schwarzfunker: die BNetzA nutzt ein anderes System :) (und das ist v.d.A. :-)


    SSL- Interferometer werden erfolgreich in der Schweiz eingesetzt!
    Die neutrale Schweiz hat keinen Zugang auf irgendwelche Peilbasen!
    Die Schweiz betreibt deshalb eine Interferometer Peilbasis auf ihrem Hoheitsgebiet.
    Bei entsprechender Pflege des Systems, sind akzeptable Ortungen möglich.


    73 de Werner

    Hallo,


    und richtig LINK 11 CLEW.
    Nutzer ist das Flottenkommando in Glücksburg.
    Abgesetzte Sendestelle bei Hürup.


    Die Sendestelle Hürup wird demnächst geschlossen.
    Neue Sendestelle des Flottenkommandos wird vmtl. die Sendestelle Marlow bei Rostock.
    Die Sendestelle Marlow ist der ehem. TX der Volksmarine der DDR.
    Marlow verfügt über hervorragende Sendeantennen.
    Zur erwähnen sind hier die Drehstandantennen.
    Das sind gestockte Breitbanddipole mit Reflektorwand. Dieser Antennentyp hat einen erstaunlichen Gewinn
    im Kurzwellenbereich.


    73 de Werner

    Hallo,


    der Thread ist schon etwas älter aber ich möchte trotzdem noch meinen Senf dazugeben.
    Die BuPol. betreibt nach wie vor aktiv Fernmeldeaufklärung im Kurzwellenbereich von diesem Standort.
    Die Aufklärer arbeiten auch immer noch im Schichtdienst und haben 24h "das Ohr an der Welle"
    Auftraggeber/Bedarfsträger ist das Bundesministerium des Inneren.
    Die BuPol. ist auch Nutzer der großen Peilbasis des Bundes. Mit Azimutalpeilern (z.B. Adcock) im In- und Ausland.


    Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins dunkel bringen...;-))


    Für weitere Fragen stehe ich gerne zur. Verv.


    73 de Werner

    Hallo Äther,
    10722KHz ist DIE FRQ der Iranischen Marine!
    Du hast die RF richtig erkannt!!! Sehr gut!
    Das System arbeitet mit 10724KHz center!
    Es ist ein serielles Modem mit PSK4A und es arbeitet adaptiv!
    Adaptiv heisst, es passt sich dem Übertragungsweg an!
    Je störungsfreier die Verbindung ist, desto schneller geht das ganze!
    468...936...1872Bd...!!!
    Die Iraner führen mit diesem Modem ihre Schiffe!
    Interessante Frequenz für weltweite Führung ist die 17380KHz...


    73 de Werner

    Hallo keyhole,
    die Botschaft v. Nordkorea betreibt ein Kommunikationssystem, welches alle Botschaften und ständige
    Vertretungen des Landes in der Welt verbindet. Die Sender der einzelnen Botschaften werden hier als Relaisstation (Repeater) benutzt. Das System läuft weitestgehend automatisch und in gewisser Weise adaptiv.
    1. F1D mit 600Bd und 600Hz Shift ARQ und bei guter Ausbreitung:
    2. F1D mit 1200Bd und 600Hz Shift ARQ als MSK.....doppelter Datendurchsatz


    alles andere wie Satcom oder Internet ist wohl ein wenig zu teuer für den Staatshaushalt :-)))


    Mit eine Ausnahme: die Botschaft v. Nordkorea Moskau, bekommt die Signale aus dem Sat-Bereich........


    73 de Werner

    Hallo Äther,
    das Signal ist natürlich kein Link11 und auch kein Mischprodukt Deines RX!
    Die Aussendung ist seit Beginn der Krimkrise "on Air".
    Der Standort des Senders liegt auf russischem Gebiet.
    Vermutlich ist es eine Art "Platzhalter" ähnl. wie beim "Buzzer" (4625KHz usb)
    Auf der Buzzer FRQ laufen ab und zu klassische Deckwortdurchgaben vom RUS MIL
    Der eigentliche Buzzer soll nur die QRG freihalten! Alle anderen Spekulationen sind f. d. A.


    Auf der 3828KHz usb läuft es wohl ähnlich. Nur habe ich hier noch keinen Fm Betrieb der RUS gehört.
    Es sind nur 2 Töne ähnlich einer langsamen DFSK und noch dazu total unsauber.
    Hier wird nichts übertragen und es ist auch kein Hyperbel-Navigationssystem, wie es einige glauben.
    Aber man sitzt ja nicht immer am Empfänger...vielleicht hat ja ein aufmerksamer Hörer etwas aufgenommen.
    RUS Durchgaben in J3E USB oder vielleicht eine Datenübertragung. Das wäre auf jeden Fall sehr interressant!


    73 de Werner

    Hallo,
    für Vorführungen außerhalb der Afu Bänder kann ich Dir die 11300KHz in J3E USB empfehlen.
    Das ist der Flugfunk in Afrika. Leicht zu erkennen sind die Bodenstellen Tripolis; Kairo und Khartum.
    Hier wird sich nach Überflugpunkten gemeldet.
    Du möchtest auch Digitale Übertragungsverfahren im Afu-Bereich vorstellen.
    Dann kann Deine Software bestimmt auch den Sender des Deutschen Wetterdienstes in Pinneberg (DDH47) dekodieren.
    Der arbeitet offen in F1B (FSK;RTTY) mit 50Bd und 450Hz Shift in BAUDOT (ITA-2). Ähnl. wie das 45,45Bd RTTY im Amateurfunk.
    QRG´s in KHz: 4583; 7646;10100,8.....
    Die Deutsche Luftwaffe arbeitet auf 5687KHz in J3E USB....z.B. DHM91 in Münster...früher gab es für einen SWL Bericht auch
    QSL Karten.
    In A1A auf 21438KHz im 15m Band ist die Schwarzmeerflotte der RUS aktiv. Call ist RCV und QTH ist Sevastopol.
    Den Spruchinhalt kannst Du auch mit Deiner Software zeigen....


    SSTV ist bei AFU Vorführungen immer der Renner :-)


    Die meißten Fragen sind immer...Wohin oder wie weit kommt man denn so?
    Da empfehle ich: www.reversebeacon.net
    Einmal kurz in CW einen CQ Ruf absetzen und schauen wer hat Dich gehört...
    Aber bestimmt kennst Du das schon. Zur AFU Vorführung aber sehr hilfreich :-)


    Viel Spass und viel Erfolg bei Deiner Vorführung


    73 de Werner

    Hallo,


    21438KHz ist eine der vielen Parallelfrequenzen von RCV.
    In diesem Fall: RIP90 de RCV. RIP90 ist ein Sammelrufzeichen und spricht mehrere Funkstellen an.
    Der Wetterspruch ist also für Funkstellen, die unter RIP90 aktiviert werden.


    73 und schöne Ostern


    de Werner

    Hallo eOhr,


    Da habe ich doch ein OTHR vergessen:


    Es ist das indische Radar auf 14665KHz
    Das System verhält sich wie das PLUTO Radar der Briten auf Zypern (PRF:50Hz Bb:20KHz)
    Nur geht das Radar nicht mit der MUF mit! Es ist statisch auf der o.g. FRQ und nicht immer ON AIR!
    Das sind wohl Altlasten der Briten....


    73 de Werner

    Hallo eOhr,
    du hast ein sehr interessantes Profilbild. Was ist das für ein Turm auf Deinem Bild ;-) ?


    zu OTHR:


    im Kurzwellenbereich sind immer mehr Radarsysteme zu beobachten.
    ein Teil davon sind keine OTH-Systeme.


    1. "Küstenvorfeldradar" für Wellenhöhe und evtl. Strömung im Meer (eine Detektion von Schiffen ist aber auch mgl.)...ein ziviles System
    http://www.codar.com/
    http://www.aslenv.com/WERA.html


    2. "SuperDarn" (Super Dual Auroral Radar Network) erforscht den Zustand der oberen Atmosphäre und der Ionosphäre
    http://en.wikipedia.org/wiki/S…ual_Auroral_Radar_Network


    3. MF-Radar in Juliusruh erforscht den Zustand in der Mesosphäre (ist statisch auf 3,18MHz )
    http://www.iap-kborn.de/Juliusruh-MF-Radar.175.0.html


    4. Das 3D long range Radar aus dem Iran
    arbeitet von 26-30MHz und ist natürlich militärisch



    bekannte OTHR Systeme:


    Türkei: 2 Systeme (NW und SE)....PRF 50Hz oder 25Hz und 20KHz Bandbreite


    GB: 2 Systeme (Zypern und GB Festland) Zypern: PRF 50Hz und 20Khz Bb und GB Festland "Cobra Mist"
    http://en.wikipedia.org/wiki/Cobra_Mist


    USA: System mit variabler PRF. -Pre- oder Post "carrier" 3X Beep :-)


    Australien: Das JORN System mit variabler PRF und Bandbreite.-Pre- oder Post "carrier" 1X Beep :-)
    http://de.wikipedia.org/wiki/J…Operational_Radar_Network


    Russia: System mit PRF 50Hz/10Hz und 10KHz Bandbreite aus Nishnij Novgorod


    China: System mit PRF 66.6Hz und 10KHz Bandbreite



    73 de Werner