Beiträge von b2jossi


    Genau so meinte ich es auch, hab es nur nicht so gut beschrieben, wie du ;)


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    Aaaalso, hab mich mal an den Peiler gesetzt. Ich hab hier Pocsag auf 3 Frequenzen. Und es ist tatsächlich so, dass drei verschiedene Standort nacheinander ihre Inhalte auf den drei Frequenzen senden. Man kann die drei Standorte auch gut anhand der unterschiedlichen Pegel gut unterscheiden, ist also kein Peiler notwendig, mit macht es aber mehr Spaß


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    Das ist sicher auch möglich. Kann mir das mal mit nem VUHF-Peiler anschauen ;)



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    Hallo, vielen Dank für deine Antwort. Durch Automatisierung lässt sich sicherlich eine gewisse Reduktion der Personalstärke begründen. Die Zahl von 1800 Mann in den 80ern findet man an mehreren Stellen, u.a. hier: https://books.google.de/books?…EIVzAJ#v=onepage&q=inscom augsburg&f=false


    Ok, dann bezog sich deine Zahl von1800 also auf die amerikanische Nutzung von vor 30 Jahren, das mag sein, da kenne ich mich nicht wirklich aus.



    Unterschwellig wird aus dem
    Untersuchungsausschuss klar, dass Augsburg an der Auswertung von
    Metadaten beteiligt ist. Und die holt man sich doch wahrscheinlich aus
    den Kabeln oder wie beurteilst du das?


    Wie schon geschrieben muss zur Auswertung von Daten (oder auch Meta-Daten) nicht zwingend eine Nähe zwischen Quelle und Auswertung vorhanden sein. Ich bezweifel einfach, dass die in der Nähe liegenden Telefonkabel abgehört werden, das geht viel einfacher an Netzknoten oder gleich mit Hilfe der Netzbetreiber, warum also der Aufwand mitten auf dem Kabel?

    Die Anlage spielt wohl abgesehen von der Peilfunktion vermutlich noch eine viel größere Rolle als bisher bekannt war. In unmittelbarer Nähe verlaufen nämlich mehrere Kommunikationskabel, eine Tatsache, die der schweigsame Dienststellenleiter von Gablingen im NSA-Untersuchungsausschuss mit den Worten "das ist erstaunlich" quittierte.


    Wenn du schon von netzpolitik.org zitierst, dann solltest du es auch als Zitat markieren ;)


    Die Tatsache, dass dort in der Nähe Telefonkable vorbeilaufen ist doch unabhängig von der Tätigkeit vor Ort. Das Abhören von Telefonaten lässt sich doch viel einfacher an den Netzknoten (z.B. in Frankfurt) realisieren. Wo dann die Auswertung der abgefangenen Daten stattfindet, ist noch eine ganz andere Sache.


    Auch zu US-Zeiten war die Rolle der Field-Station wohl universeller als man anhand des Peilers vermuten könnte. Schaut man sich nämlich bei den Reunion-Seiten der ehemals stationierten Soldaten um, dann wird man feststellen, dass dort immer wieder mit folgenden Bezeichnungen hantiert wird: 05K und 98 G.


    05K steht für "non-morse (teletype and voice) intercept operators" und 98G für " voice intercept operators (Monterey-Marys)". Oft wird dabei noch eine Sprache genannt, meist Russisch oder Bulgarisch.


    Wo steht denn, dass die vorhandene Antennenanlage nur zum Peilen verwendet wird? Es wird natürlich auch möglich sein, die Antenne zum Intecept von HF-Signalen (also < 30MHz) zu verwenden. Und dann brauchst du natürlich irgendwelche Operatoren, die die Intercepts auswerten. Ob das nun Morse, Sprache, oder ein anderes, digitales Verfahren ist, ist ja erst einmal egal. Auf Grund der Größe der Antenne handelt es sich jedoch um ein reines HF-System, also nix VUHF oder gar GSM/Sat...


    Es scheint unwahrscheinlich, dass sich über 1800 Mann allein mit dem Peilen beschäftigt haben? Oder verstehe ich das falsch? Den Bildern zufolge betreibt der der BND dort nur ein verhältnismäßig kleines Gebäude mit max. 100 Parkplätzen die laut GoogleEarth auch nie alle belegt sind und an manchen Tagen sogar komplett leer stehen.



    Woher hast du denn die Zahl von 1800 Mitarbeitern? Sollen die aktuell dort arbeiten oder zu Zeiten der Amerikaner dort gearbeitet haben?


    Bei den Amerikanern herrschte damals ein 24/7-Betrieb und auch die Parkmöglichkeiten hatten eine andere Dimension. Es sieht auch ganz danach aus, dass deren großer Flachbau nicht genutzt wird und dem Verfall preisgegeben wird.


    Ein 24/7 Betrieb lässt sich auch durch Automatisierung realisieren, da müssen schon lange nicht mehr hunderte von Operatoren vor den Geräten sitzen und darauf warten, dass auf Frequenz x zum Zeitpunkt y Station z sendet...


    Kannst Du denn ausschließen, dass es sich um ein Mischprodukt eines lokalen Mobilfunkmasten handelt?


    Viele Grüße aus Vellmar,
    Jörg.


    Warum sollte es sich um ein Mischprodukt handeln? 1932 ist doch LTE Uplink und wenn er immer nur Bursts aber Nichts kontinuierliches sieht, dann passt das doch zum Uplink...


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    Laut Frequenznutzungsplan der BNetzA ist das schon Mobilfunk, müsste der Uplink von 1930-1980 sein, der Downlink dazu wäre dann bei 2120-2170.


    Wie kommst du auf die Modulationsart und insbesondere die Symbolrate?


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    Ich hatte heute Morgen um 0500z eine ganz interessante Sendung auf 9296.6kHz (für die analog Empfänger Nutzer vermutlich 9296.0kHz USB ;) ). Zu erst kam ein ALE8 mit folgendem Inhalt:


    [TO]CO1 [LQA] MULTIPATH - SINAD -- BER -- [THIS IS]NE1
    [TO]NE1 [LQA] MULTIPATH - SINAD 09 BER 00 [THIS IS]CO1
    [TO]CO1 [LQA] MULTIPATH - SINAD 05 BER 11 [THIS IS]NE1


    gefolgt von einer FSK mit 300Bd und 200Hz Shift, welche auf 9296.16kHz kam. Bei der FSK handelt es sich vermutlich um folgendes Signal:


    http://i56578-swl.blogspot.de/…e-fsk-modem-algerian.html


    Die selbe Kombination aus ALE8 und BELL103 kam um 0530Z nochmals auf dieser Frequenz.


    Das interessante an dem Signal ist nicht das Signal selbst, sondern das der MIL-ALE als Einleitung dazu verwendet wird. Bisher kannte ich die FSK immer nur "solo".


    Ist einem von euch diese Kombination schon einmal über den Weg gelaufen?

    Darf ich fragen, was du damit anfangen willst? Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es doch ein System zur Bestimmung der eigenen Position, oder? Und die solltest du doch kennen, wenn du stationär arbeitest.


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    Das mit der IP ist Quatsch, dann würde gar Nichts ankommen.


    Steht doch im Grunde Alles da, du hast in 7 min 1061 frames empfangen, aber nur 3 enthielten verwertbare Informationen. Da gibt es eben Nichts zum darstellen. Ich würde mal vermuten, dass der Stick bei der Frequenz nicht richtig funktioniert, hatte ich auch schon mal den Fall. Dann werden zwar Frames detektiert, aber eben nicht korrekt demoduliert/dekodiert...


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    Der Zusammenhang ist eigentlich ganz einfach:
    Du erhälst von deinem Empfänger n Samples pro Zeiteinheit, definiert durch die Abtastrate. Bei z.B. einer Empfängerbandbreite von 1MHz und ohne Oversampling sind das also 1 Millionen Abtastwerte pro Sekunde.
    Wenn du dieses Zeitsignal nun per FFT in Spektren umwandeln willst, musst du festlegen, wie viele Samples für die 1MHz darzustellende Bandbreite verwendet werden sollen. Wenn du nun nur 100 je FFT nimmst wird die Frequenzauflösung sehr grob, dafür wird es in Zeitrichtung sehr fein (10000 Spektren). Nimmst du eine FFT Länge von 10000, kriegst du dafür nur 100 Spektren.
    Also je größer die FFT-Länge, umso besser die Frequenz- und umso schlechter die Zeit-Auflösung.


    Alles klar?


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