Posts by santos

    Russland Aktuell hat damals schon weitere Informationen veröffentlicht:

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    Das mutmaßliche Agentenpaar pflegte offenbar intensiven Kontakt mit der 2010 in den USA aufgeflogenen russischen Spionin Anna Chapman. Regelmäßig sei ein Kurzwellenkanal belegt gewesen, den sie und das Duo nutzten, heißt es.


    Quelle


    In einem anderen Artikel gibt es noch weitere Details und Spekulationen:



    Quelle


    Das Andreas Anschlag Industriegeheimnisse ausspioniert hat, konnte damals in einer ersten Untersuchung nicht belegt werden. Dafür wurde vor 2 Monaten die "Briefkastentheorie" bestätigt:


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    In den Niederlanden ist ein Mitarbeiter des Außenministeriums in den Verdacht geraten, die mutmaßlichen russischen Spione Andreas und Heidrun Anschlag, die im Oktober in Deutschland festgenommen worden waren, jahrelang mit vertraulichen Daten versorgt zu haben.


    Der Verdächtige Raymond P. (60), einst niederländischer Vizekonsul in Hongkong, sei bereits am 24. März festgenommen worden, berichtet die Zeitung „Telegraaf“ am Montag. Nach Angaben von Radio Netherlands hatte Raymond P. sieben Jahre lang die Österreicher Andreas und Heidrun Anschlag mit Geheimdaten beliefert. Die niederländische Staatsanwaltschaft ermittle, ob die Daten an russische Geheimdienste weitergeleitet worden seien.


    Das Ehepaar Anschlag war im Oktober in Marburg wegen Verdachts auf Industriespionage für Russland verhaftet worden. Die beiden beteuern ihre Unschuld. Das Spiegel-Magazin hatte unter Verweis auf Vermittler berichtet, dass Andreas und Heidrun noch zu Sowjetzeiten vom KGB angeworben worden seien.


    Quelle

    Doch, doch, wird schon stimmen. Mich wundert eher, dass es nicht viel mehr sind.


    Es gibt wohl eine gesetzlich festgeschriebene Quote von 20%, die willkürlich abgefangen werden darf. Die Linke hat zu dem Thema eine Anfrage gestellt, dessen Antwort heute publiziert wurde. Unter anderem nachzulesen auf SpOn. Eine gute Zusammenfassung gibt es auch auf Netzpolitik, sie lautet:



    In einer älteren Tagesschau News gibt es mehr Details zu dem Thema.


    Scheinbar arbeitet der BND mit veralteter Technik, denn laut Gerüchteküche kann die NSA das alles schon mit Kontexterkennung in Schrift und Ton! :icon_batman_shocked:


    Mittlerweile wurde ein Mitschnitt des Vortrags zur Verfügung gestellt: http://media.ccc.de/browse/con…urity_of_tetra_radio.html

    Obama fordert Drohne zurück


    „Washington möchte seine angeblich von Iran abgefangene Aufklärungsdrohne wiederhaben. Das verlangt US-Präsident Obama. Teheran hat jedoch andere Pläne: Das Regime will die amerikanischen Codes entschlüsseln und selbst unbemannte Flugzeuge bauen.“


    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,803316,00.html


    Und zudem kam heute noch: US-Drohne auf den Seychellen abgestürzt


    „Was ist nur mit den US-Drohnen los? Nachdem kürzlich einer der amerikanischen Spähvogel in Iran zu Boden ging, kam es jetzt erneut zu einem Zwischenfall: Auf den Seychellen stürzte eine unbemannte Maschine ab - direkt auf den Flughafen der Hauptinsel Mahé.“


    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,803316,00.html

    WikiLeaks hat heute zusammen mit der ARD, dem Bureau of Investigative Journalism in Grossbritannien, the Hindu in Indien, L’Espresso in Italien, OWNI in Frankreich und der Washington Post 287 Dokumente veröffentlicht, die einen Überblick über die weltweiten Überwachungsprojekte und deren Exporte an Diktaturen im Internet aufdecken. Andy Mueller-Maghun, ehemaliger CCC-Sprecher, hat hierzu eine eigene Seite gestartet: BuggedPlanet.info. Laut WikiLeaks sollen bald mehr Dokumente folgen.


    Quelle und weitere Informationen: http://netzpolitik.org/2011/sp…g-im-internet-aufgedeckt/

    Interessant, dass die Domain bvoe.de auf die Firma „T-Systems Business Services GmbH“ registriert ist. Das ist mir damals bei der Whois Abfrage gar nicht aufgefallen. Laut Branchenbuch lautet die konkrete Bezeichnung „DBP Telekom FA Landshut (FeE Grafena)“. Laut Wikipedia wurde die „T-Systems Business Services GmbH” 2008 aufgelöst, der Denic Eintrag ist aber noch 2009 so bestätigt worden. Außerdem ist als administrative und technische Ansprechpartner für die Domain die „Deutsche Telekom AG, GBS“. GBS steht bei der Telekom für „Group Business Security“ und deren Tätigkeitsfeld ist u.a. die interne Spionageabwehr. Gefunden habe ich dazu u.a. folgendes:


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    Das Team hat in der Spionageabwehr und beim Abhörschutz hohes Ansehen, weil die Experten die Tricks ausländischer Geheimdienste kennen und offenbar gute Verbindungen zu den Geheimdiensten Verfassungsschutz (Inland) und Bundesnachrichtendienst (Ausland) haben. Alle BGS-Mitarbeiter müssen staatliche Sicherheitsüberprüfungen bestehen.


    Quelle: Golem


    Verdächtig sind auch die Begriffe „FA Landshut“ und „FeE Grafena“, denn für gewöhnlich benutzt T-Systems Anglizismen in ihrer Organisationsstruktur. :icon_confusednew_1:


    Wo kommen denn diese Tarnnamen her? Gibt es dafür Quellen?

    Von den Amerikanern gibt es ja eine ganze Menge im Netz. Habe das mal beim "Tag der Archive" im Bundesarchiv mitbekommen. Viele alte Akten aus den Ministerien wurden aufgearbeitet und sind dort zugänglich, nur beim BND und beim Auswärtigen Amt sieht das etwas schlecht aus.


    Die Amerikaner haben ein gutes Informationsfreiheitsgesetz, dass Akten die nach 30 Jahren nicht vernichtet wurden mit wenigen Einschränkungen freigibt. In Deutschland gibt es seit wenigen Jahren zwar auch ein Informationsfreiheitsgesetz, es wird aber eher blockiert als angewendet. Die BND Akten sind nach wie vor unter Verschluss, weil sich bisher alle Bundesregierungen weigerten, alte Akten freizugeben. Unter dem aktuellen BND Präsidenten Uhrlau wurde zumindest mal eine externe Forschungsgemeinschaft aus vier unabhängigen Professoren gegründet, die freien Zugriff auf Akten der BND Gründungszeit haben. Allerdings hat der BND ein Vetorecht bei der Veröffentlichung ihrer Forschungsergebnisse, daher kann man sich über die Tätigkeiten des BND nur aus alten CIA Akten oder diversen Zeitungen informieren. Letzteres soll Helmut Schmidt während seiner Kanzlerschaft nach eigenen Angaben ja auch bevorzugt getan haben. :icon_rolleyesnew_1:

    Eine ganze Einheit nur für zwei Handymarken


    Das die Einheit auf zwei Handymarken spezialisiert ist bedeutet nicht zwangsläufig die Beschränkung auf diese Aufgabe. Wahrscheinlich haben sie nur häufig mit den beiden Marken zu tun und verfügen deshalb diesbezügilich über eine menge Erfahrung.


    Kryptphones haben einen Problem Bandbreite und Gegenstelle. Von daher... ausserdem haben sie die Dinger dort gefunden und nicht anhand derer ihn


    Die Gegenstelle muss zwar auch Entschlüsseln/Verschlüsseln können, aber mit Bandbreite hat das zwangsläufig nichts zu tun, weil es auch Analog im Festnetz funktioniert. Siehe dazu auch Horchpostens Posting. Abgesehen davon lässt sich der lokale Telefonspeicher auch mit den selbstgewählten Algorithmen verschlüsseln, die stärker sind als z.B. die nicht wählbare Standardverschlüsselung der Nokia Handys.


    Aber schön das man hier in Deutschland die Geheimhaltung ernst nimmt, vielleicht macht es bald Bumm


    Man sollte Terroristen nicht maßlos überschätzen. :icon_geek_1:

    Zu den Bauplänen hat Schlapphut schon einen Thread eröffnet. Der Focus hat dazu allerdings noch eine weitere Sicherheitslücke mit in die Meldung geschrieben:


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    Blamage für den Bundesnachrichtendienst: Nach FOCUS-Informationen wurden mehrere geheime Baupläne der neuen BND-Zentrale in Berlin vom streng überwachten Gelände geschmuggelt. Außerdem soll ein BND-Abteilungsleiter am Dienstcomputer Pornos heruntergeladen haben.


    Quelle mit weiteren Informationen

    Interessanterweise wurde diese Information zuerst von der Norwegischen Zeitung Aftenposten veröffentlicht, denen eine komplette Kopie der Botschaftsdepeschen erst im Dezember ohne Authorisierung von Wikileaks zugespielt wurde. Die Wikileaks Pressepartner New York Times, Guardian und Der Spiegel haben die Geschichte erst kurz nach dem Aftenposten Artikel aufgegriffen. Das ist besonders interessant, weil die Pressepartner gut 6 Monate lang vor den ersten eigenen Veröffentlichungen die Depeschen analysieren konnten. Diese kleinigkeit ist sicherlich versehentlich überlesen worden. :icon_biggrin2_1:

    Das ist nicht richtig. Man muss nicht registriert sein. In dem Fall schreibt man "anonym" und wird mit der Rechner-IP gespeichert.


    Stimmt, ich hatte nur noch die Diskussion über eine Registrierungspflicht im Hinterkopf und habe das vor dem Abschicken meines Beitrags nur oberflächlich an einem Wikipedia Artikel getestet, dessen Bearbeitung wohl vorübergehend gesperrt war. :icon_confusednew_1:

    Aber es ist doch wohl so, dass Artikel bzw. deren Änderungen von einem Team geprüft werden, ebvor sie in Wikipedia eingetragen werden - oder?


    Nein, das ist ja der Clou! Jede Änderung wird gespeichert (Stichwort: Versionsgeschichte), so dass man immer nachvollziehen und vergleichen kann, wer was geändert hat.
    Bei der 'gesichteten Version' wird halt nur auf der Startseite des Artikels eine Version angezeigt, die vorher ein Teammitglied geprüft hat. In der Versionsgeschichte kann man allerdings auch die aktuellen Versionen sehen, die nach der gesichteten Version erstellt wurden. Es ist für Administratoren allerdings auch möglich Versionen zu löschen, so dass Beleidigungen u.ä. nicht dokumentiert werden, wenn man das nicht möchte. Die Grundidee ist allerdings, dass jeder Artikel erstellen und bearbeiten kann. Die Bewertung erfolgt dann durch die Beobachter der Artikel, die automatisch über Artikeländerungen informiert werden. Zudem kann man Änderungen von Artikeln auch für die gesamte Wikipedia beobachten, sofern man das möchte.

    Bei Wikipedia darf ja auch nicht jeder schreiben. Außerdem, wenn Du gute Quellen und Informationen hast, die Du uns weitergeben kannst, vielleicht kannst Du ja eine Schreibmöglichkeit kriegen.


    Wie kommst Du darauf, dass in der Wikipedia nicht jeder schreiben darf? In der deutsprachigen Wikipedia muss man zwar mittlerweile registriert und angemeldet sein, aber das ist auch schon alles. Jeder kann sich dort einen Account erstellen und mitschreiben. Das ist ja auch das Charakteristikum eines Wikis.
    Mittlerweile gibt es in der Wikipedia das Konzept der 'gesichteten Version'. Jeder Besucher bekommt dadurch nicht die zuletzt bearbeitete Version eines Artikels zu sehen, sondern erstmal die zuletzt vom Team geprüfte Version, wodurch Vandalismus und Falschinformationen erstmal nicht weiter auffallen, sodass evtl. der Eindruck entsteht, nicht jeder kann dort etwas bearbeiten.


    Was Informationen und Quellen angeht, so liegt ja viel im Web rum, worauf prinzipiell jeder verweisen oder es zusammenfassen kann. Ein Wiki funktioniert im wesentlichen so, dass jemand einen Artikel anlegt und schreibt was er dazu weiß oder gefunden hat und sich andere Personen an diesem Artikel beteiligen, indem sie weitere Informationen dazu suchen und darauf verweisen oder ebenfalls schreiben was sie dazu wissen. Darauf basiert der Erfolg der Wikipedia. Andere Projekte mit hohen Restriktionen bei Schreibrechten oder geschlossenen Redaktionsgruppen wie Citizendium oder Nupedia haben bisher auf Basis freiwilliger Mitarbeit mäßig bis gar nicht funktioniert. Das sollte vielleicht in der Planung für ein Nummernwiki bedacht werden.