Beiträge von OldDog

    Moin,
    auch von mir gibt es einen Willkommensgruß aus dem schönen Wertheim. Ich kann ja vom Shackfenster nach Unterfranken hinüberschauen. Darf ich fragen wo Du (ungefähr) wohnst?


    Schöne Grüße
    Fritz

    Ich meine, mich deutlich zu erinnern, dass man "früher" zwar keine .mil-Adresse haben musste, sehr wohl aber eine Mailadresse, an die dann der Download-Link geschickt wurde. Und ich bin mir ziemlich sicher, obwohl das ein paar Jahre zurückliegt, dass man sich verpflichten musste, die Datei nicht weiterzugeben. Ob das Programm nun irgendwo auf die Mailadresse codiert wurde, weiß ich zwar nicht. Ich würde mich aber nur sehr ungern in Auseinandersetzungen mit US-Regierungsbehörden oder US-Militär begeben :icon_eek_1::icon_eek_1: . Am Ende müsste man noch mit einer Anti-Terror-Drohne rechnen ... :icon_coolnew_1::icon_biggrin_1:


    Ich schreibe Dir das nur, weil auch sonst noch niemand geantwortet hat. Könnte ja sein, dass das ähnliche Gründe hat wie meine Zurückhaltung.

    Mit einer schönen Liste kann ich leider auch nicht dienen. Aber es gibt in der UDXF-Gruppe (http://groups.yahoo.com/group/UDXF) unter "Files / Logs Column" z.B. die Datei: UDXF compilation SEP2011 SEP2012.zip. Sie enthält eine (natürlich sortierbare) Excel-Datei, die u.a. fast 3000 ALE-Logs zwischen September 2011 und September 2012 enthält. Es sind in dem Verzeichnis auch Logs mehrerer Jahre zu finden, die allerdings meist nur in Textform vorliegen und somit zwar durchsuchbar, aber nicht ohne weiteres sortierbar sind.


    Vielleicht wäre es ja sogar ein gute Idee, aus den Logs eine aktuelle Callsign-Liste aufzubauen und ins Netz zu stellen. Dann hätten viele etwas davon ... ;) (Nein, ich habe leider überhaupt keine Zeit dafür. :icon_biggrin_1: )


    Fritz

    Eines hatte ich noch vergessen:


    Was mich extrem verwundert ist das Geschrei nach Tapatalk, dass es auch ja funktionieren möge - und gerade von den Mobilisten kommt dann rein gar nichts. Da wurden teilweise über ein Jahr keine Beiträge geschrieben! Oder noch besser: Seit beinahe vier Jahren Mitglied und noch nicht EIN EINZIGER Beitrag. Das ist beschämend mager!


    Ich habe zwar, wenn ich mich recht erinnere, auch irgendwann mal nach Tapatalk gefragt. "Geschrei" war das aber sicher nicht, und es ist dieser nicht ganz angemessene Ton, der dabei herauskommt, wenn man aus Frust schreibt. Das nur am Rande. Inhaltlich: Ich nutze Tapatalk auf meinem iPhone fast täglich - und zwar nur für dieses Forum. Wer ein iPhone nutzt, weiß, dass es sicher bessere Schreibmaschinen für Foren gibt. Ich käme nie auf die Idee, auf dem iPhone Forenbeiträge einzutippen, die länger sind als ein Tweet oder eine SMS. Tapatalk ist für mich sehr wichtig, um mich rasch zu informieren, wenn ich unterwegs bin und auf den Kaffee oder einen Anruf warte. Wie ich finde, eine sinnvolle Nutzung, um die Bindung zum Forum zu halten und zu stärken. Auf die Idee, mich dafür zu schämen, bin ich bisher noch nicht gekommen.


    Nun wird es vielleicht heißen, ich sei ja gar nicht gemeint gewesen. Aber die Streuung bei Rundumschlägen ist halt immer recht groß. Da gibt es leicht Kollateralschäden, die man dann gar nicht gewollt hat. Das ist eine Schwäche dieses Threads - so wie er angelegt ist und wie er verläuft.

    Ich bin mir nicht sicher, dass (verständlicher) Frust der beste Ratgeber zum Eröffnen und Führen solcher Threads ist. Das führt dann zu kurzen Aufwallungen der Gemüter und der Aktivität. Welche nachhaltige Wirkung das hat, steht auf einem anderen Blatt. Ich vermute, keine.


    Ich denke mal, dass die Wertschätzung der regelmäßigen Besucher auf jeden Fall gegeben ist - ob sie nun etwas zu posten haben oder nicht. Sonst kämen sie ja nicht immer wieder. Und es sollte nach meiner Meinung nicht jeder meinen, der mehr Zeit hat als andere und die in ein Forum steckt, nun müssten/könnten es ihm alle anderen nachtun. Nicht jeder, der im Berufsleben steht, hat heute noch die Zeit, die er mal vor zehn Jahren gehabt haben mag. Es pfeift heute in der freien Wirtschaft ein ganz anderer Wind. Da müssen dann in bestimmten Lebensphasen eben der Weihnachtsurlaub und ein paar einzelne Tage hier und da im Jahr für das geliebte Hobby reichen. Da schreibt man dann mal in zwei Wochen täglich etwas und dann vielleicht monatelang nichts mehr. So ist das eben bei manchen, die nicht um 17 Uhr den Griffel fallen lassen können. Es führt zu nichts, da nun noch zusätzlichen Druck aufzubauen. Den hat jeder tagsüber draußen genug, den braucht er nicht abends beim Hobby auch noch.


    Und es hat auch nicht jeder etwas zu posten. Das muss mit Abschöpfen und Konsumentenhaltung und "Unverschämtheit" gar nichts zu tun haben. Ich könnte mir vorstellen, dass mancher beispielsweise mitliest, um zu lernen. Wenn er dann doch alle soundsoviel Monate etwas posten muss, damit er nicht gelöscht wird, dann entstehen daraus die "Piep"-Threads. Ich halte es für sinnvoll, nur dann zu posten, wenn man etwas beizutragen hat. Das hebt das Signal-Rausch-Verhältnis eines Forums.


    Ein anderes Thema sind die Karteileichen. Klar, in einem ordentlichen Forum müssen die regelmäßig entsorgt werden. Wie dann der Begriff Karteileiche abgegrenzt wird und wo die Grenzen gezogen werden, ist Sache des Betreibers. Wenn die Regeln klar sind und dann ohne großes Tam-tam regelmäßig angewendet werden, tut das einem Forum nur gut. Jemand, der sich vor drei Jahren und sieben Tagen angemeldet hat und der vor drei Jahren und zwei Tagen zum letzten Mal eingeloggt war, kann sicher ohne Probelme entsorgt werden. Er wird es gar nicht merken, und niemand wird etwas vermissen, er auch nicht. Für den braucht man nicht einmal eine Regel. Den löscht man - und fertig. Dass es Regeln geben sollte, ist aber unbestritten. Ein Forumsbetreiber, der sie sorgfältig aufstellt und konsequent anwendet, wird rasch marken, wo der goldene Weg verläuft und ob er übers Ziel hinausgeschossen hat oder ob er noch einen Zahn enger ziehen sollte.


    Regeln braucht man also. Was man nicht braucht, sind Vorwürfe.

    Der quicke Fuchs und RYRYRY haben unterschiedliche (Test-)Funktionen. Während der englische Satz mit dem Zahlenanhang, wie schon richtig bemerkt wurde, alle RTTY-Zeichen des Baudot-Codes aktiviert, dient die Kombination "RY" dazu, einen ununterbrochenen Wechsel von 0 und 1 zu erzeugen und damit die für die spezielle Shift und die spezielle Baudrate größte Bandbreite. Wenn man Frequenz und Decodierer so eingestellt hat, dass alle "RYRYRY" fehlerfrei ankommen, dann sollte das auch bei allen anderen Zeichenkombinationen klappen. "Früher'" [tm] war das für Selbstbauer nicht ganz so trivial wie jetzt im digitalen Zeitalter, es musste allerlei abgeglichen werden und die beiden Töne wurden als (wenn alles stimmte) gleichmäßiges Kreuz an der Oszillographenröhre sichtbar gemacht.

    So, ich habe jetzt noch einmal nach dem Kreuzdipol (engl. Turnstile) im Netz geschaut. Es gibt dort etliche mit Reflektor, meist aber mit Stabreflektor. Besser ist aber ein flächiger Reflektor. Meiner war seinerzeit aus einem Lattenrahmen mit Karnickeldraht. Woher die Anleitung kam, weiß ich heute nicht mehr. Ich habe mal in die Antennenbücher geschaut, die ich in den 1970ern schon hatte und da auch Turnstiles mit und ohne Reflektor gefunden, aber nicht diese Karnickeldrahtsache. Vielleicht habe ich es mal aus einer Zeitschrift gehabt. Egal, die Sache ist ja leicht nachgebaut. Man kann jedes Drahtgeflecht nehmen, dessen Bestandteile elektrisch untereinander verbunden sind. Wenn die Maschenweite kleiner als Lambda/10 ist, ist alles o.k. Man könnte auch ein Alu- oder Kupferblech nehmen, aber besser nur bei recht hohen Frequenzen, sonst wird es zu teuer und zu windempfindlich.


    Man benötigt zunächst den für zirkulare Polarisation ausgelegten Kreuzdipol und dann die Reflektorfläche. Durch Variieren des Abstands zur Reflektorfläche zwischen etwa 0,35 und 0,45 Lambda kann man den unteren Erhebungswinkel in gewissen Grenzen beeinflussen. Man kann dabei ruhig auf ein bisschen Gewinn direkt nach oben verzichten, wenn man dafür mit der Empfangskeule näher zum Horizont hinunter kommt. Die Signale direkt von oben sind ohnehin die stärksten, weil der Abstand zum Satelliten am geringsten ist. Gewöhnlich baut man den Kreuzdipol rechtsdrehend zirkular auf, linksdrehend kann man dann durch einfaches Umdrehen des Kreuzdipols erreichen. Wichtig beim Flächenreflektor ist noch, dass sich beide Dipole in gleichem Abstand vom Reflektor befinden, also in einer Ebene angeordnet sind.


    Wie der Kreuzdipol zu verdrahten ist, kann man zum Beispiel hier sehen: http://www.asamnet.de/~braakhbr/tt/wetter/wetsat_3.htm. Achtung, alle Abemssungen sind auf 137 MHz und auf die Verwendung von Koaxkabel mit dem Verkürzungsfaktor 0,66 bezogen. Für andere Frequenzen und anderes Koaxkabel müsste man die Werte entsprechend umrechnen.


    Bei meinen Recherchen heute erst entdeckt habe ich die Eggbeater(Schneebesen)-Antenne. Im unteren Teil der Seite findet man vier Links zu den entsprechenden Texten. Wer sich mit dem Englischen nicht schwer tut und schon ein wenig Antennenverständnis hat, wird hier vielleicht eine interessante Anregung finden. Grundgedanke ist, die beiden Dipole durch zwei Loops zu ersetzen - mit einigen Vorteilen.

    Seit gestern geht Tapatalk bei mir nicht mehr für dieses Forum. Es wurde ja die Adresse auf die neue Startseite verlegt. Man müsste nun für Tapatalk von Admin-Seite die neue Forumsadresse forum.sigint-group.org für Tapatalk hinterlegen, damit es wieder funktioniert. Oder sehe ich das nicht richtig? Wäre jedenfalls schön, wenn es wieder ginge.

    Um nochmals kurz auf die Discone einzugehen: Es gibt eine sehr gute Selbstbauanleitung im VHF Manual der RSGB (jedenfalls in der Auflage, die ich seit Anno Tobak besitze). Allerdings brauchte man dafür ein Drehteil, das man sich anfertigen lassen müsste. Ich würde mir jedoch zutrauen, eine Konstruktion vorzuschlagen, die man aus dickem Kupferdraht oder schlankem Kupferrohr selbst zusammenlöten kann. Es geht ja im Prinzip nur darum, einen etwas verformten Dipol zu bauen, dessen waagrechter Teil mit dem Innenleiter des Speisekabels verbunden ist, während der Außenleiter mit dem als 45-Grad-Stäben der anderen Dipolhälfte verbunden ist. Für den Dachboden wäre das relativ leicht darstellbar. Um es wetterfest zu machen, müsste man erst überlegen, mit welchen Mitteln man das erreicht. Da gäbe es sicher auch bessere Spezialisten als mich.


    Ich würde den Antennenanschluss nicht direkt unterhalb des Kopfes vorsehen, wie das zumindest bei meiner kommerziellen Discone gemacht ist, sondern aus Stabilitätsgründen und Gründen der einfacheren Konstruktion die Antenne an einem senkrechten Rohrträger (Alu oder Kupfer, je nach Frequenzbereich und Dimensionen) aufbauen, der innen von einem dünneren Rohr (Innenleiter) durchzogen ist. Man müsste nur zwei passende Durchmesser finden, die dann einen Wellenwiderstand von etwa 50 Ohm ergeben.

    Fotos nicht. Das ist 30 Jahre her, und die Dinger existieren nicht mehr, weil ich später selbst über Satelliten aktiv war und dann eine nachführbare Antennenanlage hatte. Ich könnte natürlich eine Ansicht aus der Literatur einscannen, was aber wahrscheinlich die Urheberrechtsfrage aufwirft. Ich bin jetzt noch im Büro, heute Abend schaue ich mal nach Links, die man hier angeben kann. Ist aber wirklich sehr einfach. Nur beim Anschluss der Phasenleitung (ein Stück Koaxkabel) muss man ein bisschen aufpassen, dass man die richtigen Enden miteinander verbindet.

    Na ja, nach vier Monaten könnten ja alle Fragen vielleicht schon beantwortet sein.


    Ich persönlich habe bei Satelliten auf 145 und 435 MHz (Hörbetrieb) gute Erfahrungen mit einfachen Kreuzdipolen vor einer Reflektorwand (Kaninchen- oder Hühnerstalldraht) gemacht, die senkrecht nach oben schauen, also flach auf dem Boden liegen. Der Öffnungswinkel ist groß genug, um meist den ganzen Durchgang mitzubekommen, ohne dass man etwas nachführen müsste. Wichtig ist, dass die beiden Ebenen über eine Phasenleitung so gespeist werden, dass zirkulare Polarisation entsteht. Damit werden Signaleinbrüche vermieden, die aufgrund der zufälligen Lage der Satellitenantennen im Raum entstehen können. Gerade für die langen Überkopfdurchgänge sind diese Antennen sehr gut geeignet. Für ausgesprochen horizontnahe Durchgänge sollte man, wenn man leichten Zugang hat, die Antennen schräg in die Hauptrichtung aufstellen, was bei kräftigen Satellitensignalen aber meist nicht unbedingt nötig ist. Nachführen muss man meist nichts, weil der Öffnungswinkel sehr groß ist. Der Charme der Kreuzdipole vor Reflektorwand besteht in dem sehr einfach umzusetzenden Aufbau. Nachteil ist, dass man für jedes Band eine Antenne benötigt, weil der Einsatzbereich durch die Phasenleitung auf ein paar Megahertz beschränkt ist.

    Ja, klar, so etwas nervt dann schon, besonders bei bereits geleisteter Vorkasse.


    Die Schaa-Brothers müssten ja auch nicht jedem antworten, denn ich könnte mir vorstellen, dass das aufhält. Aber für zeitnahe "Wasserstandsmeldungen" reicht ja an sich die Webseite. Dann sind die meisten Wartenden doch zufrieden. Einmal in der Woche ein Lebenszeichen wäre sicher nicht zuviel verlangt.


    Mir gefällt es übrigens auch, das Radio! ;-)

    Soweit ich mich erinnere, ist von den Herstellern nie ein Hehl aus den langen Lieferzeiten gemacht worden. Ich musste auf meine Pappe vor ca. anderthalb Jahren auch ein paar Monate warten. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, wurde Vorkasse auch erst bei Lieferbarkeit erhoben. Wem das alles nicht passte, der musste sich nicht darauf einlassen. Ich weiß nicht, ob sich an den Bestell- und Zahlungsmodaliäten in den letzten zwei Jahren viel geändert hat. Ungehalten dürfte man meines Erachtens vor allem dann sein, wenn schon bezahlt worden ist und sich dann ewig nichts tut. Wie ich nebenbei in der Bucht beobachtet habe, führt die Verknappung mittlerweile offenbar schon dazu, dass man für ein gebrauchtes Pappradio im Einzelfall mehr bezahlen muss als für ein neues. Erinnert ein wenig an alte Zeiten und die andere Pappe aus Zwickau.