BND-Liegenschaften

  • Hallo,
    wer die Adresse der "Marketingfirma" Thiele und Friedrichs in München findet, bekommt einen Kasten Bier. Die Hausnummer lautet 4. Mehr weiss ich leider auch nicht. Die Adresse scheint noch aktiv zu sein!


    Weil ich grad in der Ecke war, hier ein paar Bilders von der Eininger Str. 4.
    Achja: wo ist noch mein Kasten Bier, Bob? Der Schnee ist weg ;-)


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  • Am Shakesperplatz in München-Bogenhausen befand sich bis vor kurzem eine Verbindungsstelle der DIA der US-Streitkräfte.
    Zwei Gebäude kommen dafür in Frage: 48° 8'37.75"N 11°36'27.80"E oder 48° 8'34.47"N 11°36'30.35"E ( ist auf Street View verpixelt...)
    Mein Gefühl spricht für erstgenannte Adresse.


    Ich bin am Montag mal hurtig vorbeigefahren. Das Gebäude das du zuerst gennant hast sieht interessant aus, das verpixelte Haus ist scheinbar in Privatnutzung und nicht sonderlich auffällig. Die Röntgenstr. 2a ist da schon merkwürdiger, an keiner der Klingeln ist ein Namensschild angebracht (was in der Ecke aber auch nicht unbedingt selten ist), jedes Fenster ist mit einem Sichtschutz versehen, der Parkplatz ziemlich groß und beleuchtet...auf jeden Fall war das Licht im Haus an und diverse Fahrzeuge auf dem Parkplatz geparkt, ist also noch nicht ganz verlassen.
    Ein paar Bilder:
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    Und weil Bob ja nicht liefert musste ich Abends das Problem selbst lösen:
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  • Dort in unmittelbarer Nähe ist mir ein anderes Gebäude aufgefallen (seit Jahren fahre ich fast täglich die Possartstraße, je nach Verkehrslage, entlang). Und auch seit Jahren steht vor diesem Gebäude, das auf Grund der Bauweise nicht so in dieses Villenviertel passt, mind. ein Polizeifahrzeug (manchmal auch zwei oder/und zivile Polizeifahrzeuge). Das Gebäude unscheinbar ohne irgendwelche Hinweise (Konsulat, Privatbank, Unternehmen, etc.), aber an der Straßenfront ist auf der Gebäudelänge ein absolutes Halteverbot mit Feuerwehranfahrtszone (warum nur bei diesem Gebäude, es stehen ja auch noch andere Gebäude davor und danach?).

  • Dort in unmittelbarer Nähe ist mir ein anderes Gebäude aufgefallen (seit Jahren fahre ich fast täglich die Possartstraße, je nach Verkehrslage, entlang). Und auch seit Jahren steht vor diesem Gebäude, das auf Grund der Bauweise nicht so in dieses Villenviertel passt, mind. ein Polizeifahrzeug (manchmal auch zwei oder/und zivile Polizeifahrzeuge). Das Gebäude unscheinbar ohne irgendwelche Hinweise (Konsulat, Privatbank, Unternehmen, etc.), aber an der Straßenfront ist auf der Gebäudelänge ein absolutes Halteverbot mit Feuerwehranfahrtszone (warum nur bei diesem Gebäude, es stehen ja auch noch andere Gebäude davor und danach?).


    Quote

    Stadtteilsynagoge
    Possartstr. 15
    81679 München


    Frage beantwortet? ;-)

  • Danke, passt.
    Jetzt kann ich auch verstehen, warum hier ständig starke Polizeipräsenz vor Ort ist.


    Gruß
    Jäger


    Zur Zeit des Kalten Krieges soll es in München-Bogenhausen in der Nähe des Friedensengel auch eine Art "Anlaufstelle für Überläufer" gegeben haben.

  • Tutzing:
    Vor einigen Tagen bei herrlichem Sonnenschein und original bayrischen weiß blauen Himmel in Tutzing einen Spaziergang gemacht.
    Beim alten Haus des Beringerheims (also gleich an der Zufahrt) waren in einigen Fenstern keine Gardinen mehr, aber andere Fenster hatten noch welche.
    Auch die Wellblechhalle (Foto Tutzing 02 im Beitrag von boschu am 31. Mai 2010) steht nicht mehr, nur noch eine asphaltierte Fläche. Alles sah ruhig und verlassen aus. Auch das eigentliche große Haus wirkte ruhig und leer. Aber dann kam doch Bewegung ins Spiel, der gut durchtrainierte Hausmeister mit scharfen Wachhund machte seine Runde.


    Die Liegenschaft war schon um sich vor unliebsamen Blicken zu schützen sehr ideal. Nur von Vorne, also Zufahrt mit Tor etwas einsehbar, von den Seiten und von Hinten überhaupt nicht, da die Geländestruktur, Zaun mit Stacheldraht und dichter Wald keine weiteren Blicke gestatteten.

  • München-Bogenhausen:
    Wie schon geschrieben soll es beim Friedensengel zur Zeit des Kalten Krieges auch noch Dienststellen gegeben haben. Da wäre einmal die Maria-Theresia-Straße und die Möhlstraße (Villa Heusch). Letztere war aber angeblich eine US-Einrichtung.


    Ein Schmunzeln überzog mein Gesicht vor einigen Tagen als ich gelesen habe, dass das Generalkonsulat der Russischen Förderation jetzt standesgemäß in die Maria-Theresia-Straße gezogen ist (früher Nähe Stiglmaier Platz). Wäre das schon vor ca. 40 Jahren vollzogen worden, hätten die "Überläufer" nur über die Straße zum gegenüber liegendem Gebäude gehen brauchen.

  • Heute gibt es mal ein paar Bilder die ich noch rein zufällig auf meiner Kamera gefunden habe...


    Zunächst einmal das (ehemalige) Depot in Kirchseeon, Deckname "Lagerhallen". Früher ein Bundeswer-Depot, dann zeitweise durch den Zoll genutzt, und in dieser Zeit soll auch der BND sich in einer der Hallen angesiedelt haben. Zwischenzeitlich ist das Gelände wohl in die Verwaltung der BImA gegangen und soll veräussert werden. Aktuell wird noch die 1. Halle nördlich durch einen Kfz-Händler genutzt, die restlichen Hallen sehen verlassen aus...
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    Dann gibt es noch die "Messstelle Krailling", auf dem Gelände des ehemals bundeseigenen Tankslagers Kralling (jetzt gehört das Ding der teilprivatisierten IVG Logistik) hatte der BND bzw. die Abteilung 2 wohl eine abgesetzte Funkanlage die aus einer Barracke und mehreren KW-Antennen bestand. Heute kann man nur noch das Gebäude und die Reste des ehemaligen 2. Zaunes (zusätzlich zur Umzäunung des Tanklager-Geländes!) bestaunen. Gemessen wird dort schon länger nichts mehr -und wer sich wundert warum gerade Krailling: Stockdorf und die Zentrale der Abteilung 2 sind nur wenige Kilometer entfernt, die Lage bot aber sicherlich bessere Empfangseigenschaften als der Standort mitten in Stockdorf...
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  • Hallo,


    ich wollte von der Studienstelle mal ein paar Bilder einfügen. Die Fotos sind von Okt. 2009.


    Das Ding steht leer. Habe das Buch von Gabriele Gast nochmal in die Finger bekommen und mich meiner Bilder erinnert.


    Mir kam das beim Drumherumlaufen so vor wie ein Wohnheim: Lange Flure mit nummerierten Zimmern, Gruppenklingeln an der Tür (s. Foto) (schon klar, dass da keine Namen oder Dienststellen draufstehen) und in der Mitte eine Art Speisesaal/Aufenthaltsraum/Lounge. G. Gast schreibt ja, dass der Dienst im Münchner Raum Unterkünfte für Delegationen von Partnerdiensten (Kooperation, Ausbildung usw.) hat(te).


    Die Cincinnatistraße ist in der Nähe vom Patentgericht (Navi sei dank, ich hätte das sonst nie gefunden).


    Gruß,


    Mark

    Könnten eventuell BND-Ausstenstellen sein.


    "Studienstelle für Auslandsfragen"

    München, Cincinnatistr. 63A
    48° 5'36.34"N 11°36'11.33"E

  • ... ich weiß, ich stelle mich arg blöd an mit "Bilder hochladen". Kann mir jemand den Link mailen, wo das etwas näher erläutert wird? In Mike's Beitrag von 2009 steht: 10 Bilder als Attachment, ich bekomme nur 5 angeboten....


    Ein anderes Haus, Wohnhaus, gar nicht weit entfernt, habe ich nicht geknipst, weil die Dame des Hauses gerade den Hof gefegt hat - Fotos werden da allgemein nicht geschätzt, dachte ich mir so.


    Gruß,


    Mark

  • Das ganze große Gelände (von der BAB 995 im Westen bis zur Eisenbahnstrecke im Osten, von dem Friedhof bzw. Stadelheimer Straße im Norden bis zur Stadtgrenze im Süden) war ja eine "Wohnsiedlung" für Angehörige der amerikanischen Streitkräfte. Es gab hier alles, Schulen, Kirche, Kindergarten, Supermarkt, Ärzte, und kleine Klinik (an der Stadtgrenze nach Unterhaching, heute ein medizinisches Zentrum/Ärztehaus), das große Krankenhaus, heute Bundespatentgericht, war erst ein amerikanisches Hospital, dann Bundeswehrkrankenhaus und Ende der 90er Jahre auch kurz Privatklinik.


    Die Militärpolizei war in der Stadelheimer Straße vor der McGraw Kaserne, Es sollen aber auch noch weitere Dienststellen hier anwesend gewesen sein, so sagt man verschiedene US-Nachrichtendienst aber auch das FBI. Der größte Teil war ja in der McGraw Kaserne, aber vermutlich waren einige Dienststellen auch außerhalb.
    Das Gebäude Haus-Nr. 63a ist mir bekannt. Es war kein Wohnhaus für Familien, eher ein Bürogebäude oder auch Unterkunftsgebäude für einzelne Personen. Interessant wäre zu wissen, wie wurde es zur Zeit der Amerikaner genutzt.
    Vor 2 oder 3 Jahren waren hier noch junge Männer aus den Oststaaten vermutlich untergebracht (eine Art Wohnheim).


    Gegen eine konspirative Nutzung des Gebäudes spricht aber, dass direkt nebenan der große Parplatz von einem Supermarkt ist. Den gab es auch schon zu US-Zeiten.


    Gruß
    Jäger

  • Ich habe heute festgestellt, das nun der BND seine Gebäude in Berlin hat verpixxeln lassen (Streetview) ... bei der anderen will ich ma gucken


    [map]Gardeschützenweg 71-101 12203 Berlin[/map]