BND-Liegenschaften

  • Hallo,
    laut einem "Bekannten" soll hier (siehe Bing-Foto) ein Teil des Planungsstabes für die neue BND-Zentrale liegen.


    In dem Container in der BND-Liegenschaft in Berlin/Lichterfelde haben die verantwortlichen Architekten die Pläne ausgarbeitet.
    Auf der Baustelle in Berlin-Mitte gab es laut dem "Bekannten" bereits mehrere, nennen wir es mal, Sicherheitsprobleme: Wanzen, Lichtpausen etc.
    Er wollte aber nicht näher darauf eingehen... *8)*

  • Moin!


    Also drei sollten es schon sein.Eine von den Virgina Farm Boy's.Eine von der Truppe mit dem Kupferbau.
    Und.....Eine von uns!!!


    Marco

  • War vor kurzem in Tutzing,
    mir hat die "Liegenschaftsverwaltung Pullach" am Beringerweg 24 keine Ruhe gelassen *8)*
    Bei der alten Villa (Beringerheim) handelt es sich um ein ehemaliges Erhohlungsheim für Bahn- und Postangestellte. Im II.Weltkrieg diente es als Lazarett (findet man alles auf Google) . Seit Ende 2009 steht das schöne Anwesen leer.
    Hier muss aber auch die Südfruchtfirma aus Pullach seine Hände im Spiel gehabt haben. Entweder man schickte gestresste kalte Krieger zur Kur oder man benutzte dort Räumlichkeiten. Wie immer alles reine Spekulationen.


    Vielleicht weiss ja einer von euch mehr?


    Grüsse Boschu


    Anbei ein paar Bilder:


    Das Gelände war stark eingezäunt



    Zaun01.jpg



    Zaun 03.jpg




    Die alte Villa


    Villa.jpg



    Privatgrundstück und StVO


    Beringerweg 02.jpg



    Beringerweg Einfahrt 01.jpg



    leeres Gebäude kurz hinter der Einfahrt


    Tutzing01.jpg


    Geräteschuppen im Wald


    Tutzing02.jpg

  • Auf etwas älteren Luftaufnahmen, z. B. Google Earth, sieht man hinter dem Alten Beringerheim noch einige der besagten Bundeswehromnibusse (KOM) in oliv stehen. Auch gibt es noch viele alte Ansichtskarten (Postkarten) vom Alten Beringerheim, die immer wieder im Internet angeboten werden.


    1990 wurde vom Bayerischen Verkehrsbeamtenverein beschlossen, den Erholungsbetrieb wegen der steigenden Kosten im Beringerheim aufzugeben. Noch 1990 wurde das Beringerheim an die Fa. Boehringer, die u. a. auf der anderen Seite vom Bahnhof (quasi gegenüber des Beringerheimes) schon eine pharmazeutische Fabrik hatte, vermietet. Die Fa. Boehringer war bis Ende 1999 im Beringerheim.
    Seit dem 01. März 2000 war das Beringerheim an eine EDV-Firma vermietet (öffentliche Aussage). Der Mietvertrag mit dieser EDV-Firma dürfte dann 2009 ausgelaufen sein.

  • Ach, noch vergessen. Das Gebäude an der Zufahrt (auch Kleines Haus genannt), welches boschu als leeres Gebäude bezeichnet, dürfte aber nicht leer stehen. Hier müsste immer noch die Geschäftsstelle des Bayerischen Verkehrsverein e. V. (BVBV) sein und die Wohnungen der Hausmeister mit ihren Hunden.
    Dieses Haus wurde 1912 erbaut und gehörte dem BVBV, wurde aber 1936 enteignet und dem Vermögen der NSDAP zugeschlagen.

  • Trotzdem dummes Gefühl wenn der Sicherheitsdienst kommt ;)


    Ach, der Bereichsschutz ist doch harmlos - zumindest solange man nicht "drin" ist :wacko:


    Kleine Story am Rande: vor ein paar Wochen bin ich Samstags in Freiburg bzw. Rheinhausen (und auch dem alten Ionosphäreninstitut in Breisach) vorbeigefahren. In Rheinhausen habe ich mein Auto hinten an der abgesetzten Schüssel im Schatten abgestellt (schwarze Autos und badische Sonne sind keine gute Kombination) und habe eine kleine Wanderung um das Institut gemacht - dank des Rheindamms kann man ja schön einmal die Tour komplett herum machen. Auf dem Parkplatz der Dienststelle bekamen schon die Schutzhunde Wind von mir und zeigten sich am Zaun. Auf dem Damm wurde ich dann sowohl von den Hunden als auch von den Leuten die in Kanus gerade eine Bootstour durch den Taubergießen gemacht kritisch beäugt. Irgendwann habe ich dann gesehen das ein Uniformierter (naja, schlecht sitzende schwarze Hose, Hemd das den Bierbauch gerade noch halten konnte ;-) ) mit dem Fahrrad aus dem Institut kam. Ich war dann auch schon um das Institut herum und ging wieder zum Auto - da kommt mit der Herr entgegen, springt/fällt von seinem Radl, grüßt freundlich und will wissen was ich denn so interessant gefunden hätte, ich hätte auf dem Damm ja so genau geschaut. Ich hab Ihm dann gesagt das ich mich aus beruflichen Gründen für Funkaufklärung interessiere, und es muss ja interessant sein wenn der Bereichsschutz wegen einem Besucher direkt die Runde macht, und demonstrativ habe ich dann meine leeren Taschen gezeigt - "kein Handy, keine Fotos, ist ja ein Schutzbereich". Damit war der gute Mann auch zufrieden, irgendwann nach bisschen weiterem Smalltalk quäkte sein Funkgerät und er musste weiter radeln - die beiden abgesetzten Schüsseln vorne mussten noch kontrolliert werden. Der Mensch war aber sehr freundlich, und ein dummes Gefühl hatte ich da auch nicht - eher Angst das der Gute bei der Hitze von seinem Rad fällt ;-).


    Und zum Abschluss noch etwas aus einer anderen Location...
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  • Auf der Liegenschaft in Husum ("Bundesstelle für Fernmeldestatistik" 54°29'39.32"N 9° 1'38.08"E) wurde "entlaubt" und die Antennen sind weg, so mein Eindruck von den aktuellen Luftbildern vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) (http://www.geodatenzentrum.de/dienste/dop_viewer_geoview.htm).
    Dass der Laden geschlossen wird, wurde ja bereits seit längerem spekuliert.


    Auf Google Maps sieht man noch die Antennen
    Husum Antennen Google Maps.jpg


    Auf dem BKG-Luftbild fehlen sie
    Husum Antennen Geodaten.jpg



    Auf Google Maps sieht man eine Baumreihe
    Husum Gelände Google Maps.jpg


    Auf BKG fehlen die Bäume, oder wurden zumindest arg beschnitten. (Die roten Punkte sollen die gesamte Liegenschaft darstellen - reine Spekulation...)
    Husum Gelände Geodaten.jpg



    Was meint ihr?

  • Quote

    Zu Braunschweig:
    52°18'33.94"N 10°32'57.71"O
    Auf diesem ehemaligen Kasernengelände muss sich die BND-Aussenstelle befunden haben, wurde nach dem Mauerfall augegeben. Hatte was mit Satelliten zu tun. Habe darüber mal vor Jahren was gefunden. Wie gesagt, rein aus dem Kopf. Werde meine Kisten mal durchwurschteln, um die Quelle zu bestätigen.


    Muß noch mal uf BS zurückkommen, weiß jemand, welche Blocks in der Kaserne genutzt wurden ?? Wenn auch von dort Satellitenaufklärung betrieben wurde(was ich kaum glaube, es gab ja u.a. Rheinhausen), müssen ja auch Antennen zu sehen gewesen sein.
    Auf dem Flugplatz Waggum muss die "Firma" auch Gebäude/Halle(n) genutzt haben, weiß da jemand etwas von ??

  • um gezielt frequenzen zu finden/abhören etc wie zum beispiel bei manövern in der ehemaligen ddr, hat der bnd auch auf hubschrauber der bundeswehr zurückgegriffen.
    die "teppichklopfer" flogen vom nahen flughafen braunschweig, landeten aber auch in der husarenkaserne.
    diese info habe ich von einem altgedienten stabsfeldwebel.
    auf der interessanten seite von manfred-bischoff gibt es bilder zu dem hubschrauber:


    http://www.manfred-bischoff.de/images/Bell_70+02.jpg

  • hallo,
    ich kann da auch was dazu sagen.Also,beim letzten grossen Nato-Manöver sass ich im Aufklärungsfahrzeug,manchmal auch im Panzer,und haben den Funkverkehr und stellenweise auch den Telefonverkehr der Grenztruppen der DDR und die Frequenzen des GSSD(Gemeinschaft der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland) rund um die Uhr abgehört.Und selbstverständlich hat der Russe uns regelmässig gesucht und gestört.Entweder als militärischer unangemeldeter Beobachter oder als Luftraumverletzung mit seiner schweren Kampfhubschrauber.Und glaubt mir,es ist schon sehr spannend,solch ein Ding über sich zu sehn,und der Adrenalinspiegel in die Höhe schiesst.Wir waren jedenfalls regelmässig zwischen Dannenberg und Schnackenburg unterwegs,so im Schnitt 2 Wochen.
    Später wurde ich dann in richtung Goslar versetzt,was aber auch eine "schöne" Zeit war.Na jedenfalls hatten wir auch Kollegga vom BND mit an Bord,da ja zu Zeiten des kalten Krieges der MAD und BND eng zusammenarbeiten mussten. *auslach*