Versorgungsstaffel Nord VersAußenstelle Monschau

  • Der Glühwein war lecker, dafür ein Sauwetter.....
    Das Gelände war nur schwer einsehbar, Hecke und jede Menge gestapeltes Brennholz, wie man auf Bild 7 sieht.
    Ausserdem werden auf dem Gelände Weihnachtsbäume verkauft.
    Auf Bild 6 sieht man einen ehemaligen Hundezwinger. Bild 3: Auf dem Gelände gibt es jede Menge dieser Betonsockel für ehemalige Antennenmasten.
    Auf dem Gelände gibt es ein Hauptgebäude, gleich hinter der Einfahrt. Im hinteren Teil befinden sich vier Lagerhallen.
    Für ein Lager der Fernmeldestatistiker aus Höfen scheint mir das Gelände zu riesig. Die Fläche ist um einiges grösser als die ehemalige "Talsperre". Soviel Platz für Antennen, Kabel etc, braucht man da auch nicht, oder?
    Reine Spekulation: 1. Die hatten nur Teile der Hallen genutzt, oder es war einer Art Mob-Stützpunkt im Kriegsfall, um Höfen oder andere Dienststellen, wie zum Beispiel in Köln oder Bonn schnellstmöglich in Richtung Westen zu verlegen. In Pullach standen zur Zeiten des Kalten Krieges ja auch jede Menge LKW zum Abtransport bereit.
    Im Falle Monschau war die belgische Grenze ja nur ein Katzensprung weg. Wie gesagt ein reiner Spekulationsfurz.
    Viel Spass mit den Bilder

  • Wenn ich es richtig aus einem anderen Forum in Erinnerung habe, war in Monschau die "Versorgungsstaffel NORD", die einer "Versorgungsaußenstelle" unterstellt war. Diese Versorgungsaußenstelle war aber nicht in Monschau.
    Ebenfalls in dieser Liegenschaft in Monschau war die Bundeswehr Material-Erfassungsgruppe NORD.


    Der Gerüchteküche nach soll die Versorgungsstaffel NORD kurz nach der Wende außer Dienst gestellt worden sein, die Bundeswehr Material-Erfassungsgruppe NORD soll noch bir zur Jahrtausendwende dort gewesen sein. Das können aber nur Insider oder dortige Anwohner bestätigen. Und ebenfalls der Gerüchteküche nach wird die eine Dienststelle mit Fernmelde bzw. Funk in Verbindung gebracht und die andere, wie der Name auch sagt, mit "Versorgung".

  • Die Gerüchte stimmen diesmal. Die Materialerfassungsgruppe Nord war bis zum Jahr 2000 noch in dieser LIegenschaft. Sie unterstand dem Zentralamt Reserve Bundeswehr in Neubiberg. In Monschau-Höfen (Brath 1) gab es die Materialerfassungsgruppen Nord 1 - 5. Es waren in Wirklichkeit Tarneinrichtungen des BND und sollten der Evakuierung des BND im Verteidigungsfall dienen. In der gleichen Liegenschaft war bis zum Jahr 1999 die Versorgungsstaffel Nord, Versorgungsaußenstelle Monschau-Brath anzutreffen. Sie unterstand der Versorgungsaußenstelle Neubiberg und diente der Bundeswehr und dem BND (über die Materialerfassungsgruppen) zur Unterstützung nachrichtendienstlicher Operationen. Es gab in der Liegenschaft auch eine Antennenanlage für den Kurzwellenbereich. Und, was weniger bekannt sein dürfte, gab es in Höfen noch eine dritte Anlage, offensichtlich ein Funkpeiler für den VHF/UHF-Bereich. Darüber ist aber so gut wie gar nichts bekannt.

  • Hallo,
    war an dem mehr als schneereichen Wochenende in der tiefsten Eifel unterwegs. An der "Funk" in Höfen gibt es keine Antennen mehr. Alles liegt brav unter einer hohen Schneedecke. Bilder waren nicht möglich. Es war sehr neblig....
    Dafür gibt es ein paar Fotos von der ehemaligen möglichen Antennenanlage der Materialerfassungsgruppe Nord.



    Monschau.jpg
    Rechts im Bild ist der Standor der Materialerfassungsgruppe Nord, links oben (Pfeil) hat sich die Antennen-Anlage befunden.


    Monschau.jpg
    Ein Landwirt hat dort einen Schuppen errichtet.


    02.JPG
    Auf dem Gelände befinden sich Reste eines Betonfundaments. Rechts davon zwei Stromkästen unterschiedlichen alters.


    01.JPG


    03.JPG
    Die beiden Stromkästen. Konnte man leider nicht öffnen. Hätte man an Hand der "Schaltungen" vielleicht mehr erfahren können.


    04.JPG
    Frage, ist das überhaupt ein Stromkasten?

  • Na na na Bob,


    war heute das Tor offen oder bist du unter/über den Stacheldraht geklettert. Bei meinem Besuch im Herbst hab ich dort auch kurz vorbei geschaut, da aber einige Jogger unterwegs waren (und Kühe auf dem Gelände :D ) habe ich dort nur kurz rein geschaut und keine Fotos gemacht - danke daher für deine!


    -d

  • Hi.


    Diese pilzförmigen Betonschaltkästen gab es bei uns früher auch in jeder Straße. Konnte man mit einem angefeilten Stück Kupferrohr öffnen, ich hatte sogar mal einen Originalschlüssel irgendwo abgestaubt. Da ist wahrscheinlich ein Verteiler von der Bundespost drin.


    Jörg.