6993 KHz Multitone

      Mal eine Frage von jemandem, der auf KW eher selten unbekannte Signale identifiziert:

      Wenn ich mir ein unbekanntes Signal im Wasserfall anschaue, ändert sich das optische Erscheinungsbild bei gleichem Signal sehr stark, wenn ich die FFT-Parameter ändere. Im angehängten Beispiel habe ich die "Resolution" von 512k ganz unten im Bild schrittweise auf 4k im oberen Teil reduziert. Das Aussehen des Signals verändert sich dabei grundlegend, so dass ich mir keine genaue Identifikation zutrauen würde. Gibt es hier eine einfache Regel, nach der man die "richtige" bzw. beste FFT-Auflösung und die richtigen Parameter wählt? Ich habe zwar schon mit den Reglern gespielt, stecke aber in der FFT-Mathematik nicht so weit drin, dass ich die Wirkung der einzelnen Parameter verstehen würde, zumal ich ja auch nicht weiß, wie das Signal wirklich aussehen muss.

      Kann hier jemand in Bezug auf den Ursprungspost im besonderen oder die Einstellungen im allgemeinen weiterhelfen?

      Viele Grüße, Jörg.
      Dateien
      Der Zusammenhang ist eigentlich ganz einfach:
      Du erhälst von deinem Empfänger n Samples pro Zeiteinheit, definiert durch die Abtastrate. Bei z.B. einer Empfängerbandbreite von 1MHz und ohne Oversampling sind das also 1 Millionen Abtastwerte pro Sekunde.
      Wenn du dieses Zeitsignal nun per FFT in Spektren umwandeln willst, musst du festlegen, wie viele Samples für die 1MHz darzustellende Bandbreite verwendet werden sollen. Wenn du nun nur 100 je FFT nimmst wird die Frequenzauflösung sehr grob, dafür wird es in Zeitrichtung sehr fein (10000 Spektren). Nimmst du eine FFT Länge von 10000, kriegst du dafür nur 100 Spektren.
      Also je größer die FFT-Länge, umso besser die Frequenz- und umso schlechter die Zeit-Auflösung.

      Alles klar?

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